Unsere monstermäßige Weihnachtsgeschichte – dritter Teil

Unsere monstermäßige Weihnachtsgeschichte – dritter Teil
Illustration: Constanze von Kitzing

Gespannt wie es weitergeht? Hier kommt der dritte Teil der Duda-Weihnachtsgeschichte von Constanze von Kitzing.

Monstermäßige Weihnacht!

Illustration: Constanze von Kitzing

„Schaut, wir hängen überall so Sterne auf, wegen dem Stern, der die Hirten nach Bethlehem geführt hat.“, erklärt Lucie, während sie ihre neuen Freunde ins Haus führt.

„Oh ja!“, murmeln Kralle und Monsti. Das mit den Hirten verstehen sie nicht so richtig, aber die Sterne finden sie schön. Die Monstergeschwister haben auf ihrer monsterlichen Weihnachts-Mission die Menschengeschwister Lucie und Vincent kennengelernt, die ihnen bei sich zu Hause ganz genau erklären, was man alles an Weihnachten braucht.

„Das Allerwichtigste ist“, sagt Vincent, „dass man brav ist vor Weihnachten. Dann schreibt oder zeichnet man einen Wunschzettel ans Christkind, und wenn man lieb war, bekommt man alle Geschenke, die man sich gewünscht hat. Schaut, hier sind unsere Wunschzettel.“ Er zeigt seine Zeichnung vom Schaukelpferd und die von Lucie mit dem ferngesteuerten Auto.

„Monstermäßige Zeichnung!“, ruft Monsti bewundernd. „Kralle, du musst alles mitschreiben!“

Kralle kramt Papier und Stift hervor und zeichnet ein etwas schiefes Pferd und ein Auto. Und Sterne.

„Plätzchen backen wir immer“, ruft Lucie, als sie ins Esszimmer weitergehen, wo auf dem Tisch eine große Schüssel mit wirklich vielen bunten Plätzchen steht.

„Da sind ja sogar Monsterplätzchen!“, staunt Monsti.

„Voll lecker!“, strahlen Kralle und Monsti . „Ja, ne?“, freuen sich Vincent und Lucie. „Und jetzt zeigen wir euch die Krippe und den Weihnachtsbaum!“

Ehrfürchtig schleichen die Monsterkinder hinter Lucie und Vincent her, die jetzt auf das Wohnzimmer zusteuern.

„Boa, so ein schöner Baum!“, ruft Kralle. „An dem wachsen sogar Äpfel. Komisch, hab ich bei Tannen ja noch nie gesehen.“

Vincent und Lucie kichern und glauben, das Kralle nur einen Spaß gemacht hat. Wie sollen sie auch wissen, dass Kralle noch nie einen Weihnachtsbaum mit Weihnachtskugeln gesehen hat.

„Oh, und warum bekommen der Esel und die Kuh ein Baby zu essen?“, fragt Monsti, als sie die Krippe entdeckt. Jetzt bekommen Lucie und Vincent vor Lachen Bauchschmerzen. „Ihr seid zu komisch“, gackern sie. „Ihr wisst doch, Jesus wurde in einem Stall geboren, weil alle Hotels voll waren. Und weil seine Eltern kein Bettchen hatten, kam er in eine Futterkrippe.“

„Ah“, machen Monsti und Kralle. „Und wer war Jesus?“

„Er war der Sohn von Gott!“, erklärt Vincent.

„Von Gott?“ fragt Monsti. „Ich dachte von Maria und Josef.“

„Mh, ja…,“ grübelt Vincent. „Auf jeden Fall ist Weihnachten der Geburtstag von Jesus, darum feiern wir das überhaupt!“ ruft Lucie.

Gerade will sie ihren Freunden die Geschichte von den Hirten und den heiligen drei Königen erzählen, als es aus der Küche ruft: „Lucie, Vincent, kommt ihr zum Essen?“

„Oh, es gibt Essen, dann müsst ihr jetzt wohl gehen,“ sagt Lucie traurig. „Ja schade, vielen Dank, ihr habt uns echt monstermäßig, äh, ich meine supergut geholfen.“, antwortet Monsti.

„Können wir noch ein paar Plätzchen haben?“, fragt Kralle. „Die waren so lecker.“

„Du Fresssack!“, brummt Monsti. Aber auch sie hat natürlich nichts dagegen, dass sie noch eine Tüte Plätzchen bekommen. Auf dem Rückweg knabbern sie die Kekse und freuen sich schon, den Monstereltern alles zu berichten.

Die weiteren Teile unserer Weihnachtsgeschichte:

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