Autos der Zukunft

Autos der Zukunft
Hier wird eine Elektroauto aufgeladen. Foto: Gettyimages

Aktuell wird wieder verstärkt darüber diskutiert, wie wir in Zukunft von einem Ort zum anderen gelangen werden. Besonders häufig geht es dabei um Elektroautos. Wie sie funktionieren und warum wir überhaupt eine Alternative zu „normalen“ Autos brauchen, erklären wir hier.

Foto: dpa – Bildfunk

Viele Schadstoffe

Nicht alle Fortbewegungsmittel sind gleich gut oder schlecht für die Umwelt. Herkömmliche Autos verbrennen beim Fahren Benzin oder Diesel und produzieren dabei jede Menge Abgase. Die verschmutzen unsere Luft und tragen zur Klimaerwärmung bei. Außerdem haben wir nicht unendlich viele Rohstoffe zur Verfügung, aus denen Kraftstoff für den Antrieb gewonnen werden kann. Deshalb müssen wir auf lange Sicht eine Alternative finden.

Foto: Zureks [CC BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)]

Ein Magnet, der sich dreht

Eine Möglichkeit ist das Elektroauto. Es wird mit Strom angetrieben und hat deshalb einen Akku – keinen Tank. Üblicherweise besteht der Akku aus Lithium-Ionen, denn Lithium ist ein Metall, das besonders viel Strom speichern kann. Mit diesem Strom läuft der Elektromotor des Autos . Eine wichtige Rolle spielen die Magnete, die sich darin befinden. Wie du vielleicht weißt, hat ein Magnet zwei Pole. Unterschiedliche Pole ziehen sich an, gleiche Pole stoßen sich ab. Mithilfe des Stroms wird die Ausrichtung der Pole so verändert, dass der Magnet in der Mitte der Konstruktion immer wieder an- und abgestoßen wird. Dadurch dreht er sich und diese Bewegung wird auf die Räder des Autos übertragen. Außerdem kann beim Bremsen sogar ein Teil der Bewegungsenergie zurück in Strom umgewandelt werden. Ein Elektroauto produziert also nicht nur keine Abgase, sondern nutzt die verfügbare Energie auch besonders gut aus.

Teure Akkus

Du fragst dich nun, wieso dann nicht einfach alle Leute Elektroautos fahren? Das hat mehrere Gründe: Zum einen ist so ein Akku sehr teuer. Zum anderen muss er natürlich auch wieder aufgeladen werden, wenn er leer ist. Das ist aber gar nicht so einfach: Wenn man ihn an eine ganz normale Steckdose anschließt, braucht er nämlich mehrere Stunden, bis er wieder voll ist. Zwar gibt es auch sogenannte Schnellladestationen, an denen es nicht ganz so lange dauert, aber davon gibt es noch sehr wenige und das Bezahlen ist häufig kompliziert. Mit einer Akkuladung Strom kann man auch noch nicht so weit fahren wie mit einer Tankfüllung Benzin oder Diesel. Außerdem ist die Herstellung der Akkus sehr belastend für die Umwelt und auch Strom ist nicht automatisch umweltfreundlich. Kommt er aus einem Kohlekraftwerk, entsteht bei seiner Gewinnung nämlich jede Menge klimaschädliches CO2 – ein Stoff, den auch ein herkömmlicher Verbrennungsmotor freisetzt. Besser wäre es deshalb, Strom aus Wind- oder Wasserkraft zu nutzen.

17.06.2019, Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf: Ein Auto mit einer Brennstoffzelle. Foto: Henning Kaiser/dpa

Andere Alternativen

Natürlich gibt es auch noch andere Möglichkeiten, ein Fahrzeug anzutreiben. Bei Hybridautos wird beispielsweise ein Elektromotor mit einem Verbrennungsmotor kombiniert. Und es gibt Autos, die mit Wasserstoff fahren.

Von Natalie Solbach

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