Gefiederte Dinos

Gefiederte Dinos
Auch Mechelner-Hühner stammen von einer Dinosaurierart ab. Foto: Kirsten Neumann/dpa-tmn

Vögel sind die Nachkommen einer ganz bestimmten Dinosaurierart. 

Dinosaurier sind vor sehr langer Zeit ausgestorben. Nämlich vor ungefähr 66 Millionen Jahren. Das kannst du überall nachlesen. Doch so ganz richtig ist das nicht. Denn es gibt immer noch lebende Verwandte der ­Dinos. Du siehst sie sogar ­jeden Tag: Sie ­sitzen in Bäumen, fliegen durch die Luft oder schwimmen auf dem See. Genau, ­Vögel sind die ­Nachfahren der ­Dinos. Doch wie kann das sein?

Auf die Erde gestürzt

Du weißt vielleicht, dass vor 66 Millionen Jahren ein riesiger Gesteinsbrocken aus dem Weltall auf die ­Erde gestürzt ist. Sein ­Aufprall war so heftig, dass er Vulkanausbrüche und Erdbeben auslöste. Überall brannte es und über die ­Erde legte sich eine dicke Staubwolke. Mehrere Jahre lang war es auf unserem Planeten sehr dunkel und bitterkalt. In dieser Zeit ­starben viele Arten von ­Tieren und Pflanzen aus. Aber einige überlebten auch. Dazu gehören zum Beispiel Bienen, Haie oder Meeresschild­kröten. Die gab es nämlich schon zur Zeit der Dino­saurier.

Eine Gruppe hat überlebt

Und von all den unterschiedlichen Arten von Dinos hat auch eine Gruppe ­überlebt: die sogenannten ­Coelurosaurier. Das waren kleine, gefiederte Dinos. ­Seitdem haben sich die ­Coelurosaurier natürlich stark ver­ändert und weiter­entwickelt. Es gab eine Zeit, in der man nicht sagen konnte, ob die Tiere noch zur Gruppe der Dinosaurier ­gehörten oder schon zur Gruppe der Vögel. Fakt ist: In all den Jahren sind aus den kleinen, gefiederten Dinos viele unterschiedliche Vögel entstanden: Spatzen, Tauben, Hühner, Kolibris, Flamingos und so weiter.

Von Angela Sommersberg