Kino-Tipp: So ist „Wendy“

Kino-Tipp: So ist „Wendy“
Filmpferd Larimar spielt Dixie (Foto: Vlaminck)

Von Kindern für Kinder: Junge Autoren testen neue Filme und schreiben ihre Meinung auf. Heute: Malena über den neuen Pferdefilm „Wendy“:

Gut, aber nicht neu

Gedreht wurde vor allem in der Nähe von Köln (Foto: Vlaminck)

Ein Mädchen, das Pferde liebt, sich wegen eines schlimmen Unfalls aber nicht mehr zu reiten traut, besucht mit ihren Eltern den heruntergekommenen Reiterhof ihrer Oma Herta. Und trifft dort ein Pferd, das ihr nicht mehr von der Seite weicht – die Geschichte, die im Film „Wendy“ erzählt wird, gefällt mir eigentlich ganz gut.

Nicht so gut fand ich, dass das Ende sehr vorhersehbar ist. Vor allem wirkt die Geschichte ein bisschen nachgemacht. Der Pferdefilm „Ostwind“ ist zum Beispiel sehr ähnlich.

Witzige Oma

Jule spielt Wendy (rechts, Foto: dpa)

Meine Lieblingsszene ist die, in der die zwölf Jahre alte Wendy das Pferd Dixie befreit. Vor allem, weil sie dabei den fiesen Metzger ganz schön ausgetrickst hat. Wendys Oma Herta ist meine Lieblingsfigur im Film, sie ist sehr lustig. Besonders in der Szene, als sie mit dem Motorrad aus der Kurve fliegt und in einem Heuhaufen landet.

Nicht so gut gefallen hat mir die Figur der Vanessa, die ist sozusagen die Widersacherin von Wendy. Sie will immer die Beste sein. Ich finde, man merkt, dass sie schauspielert. Wie in einem Theaterkurs. Ihr Spiel  wirkt übertrieben und nicht echt. Das sollte meiner Meinung nach nicht so sein.

Von Malena Balle

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