Helena rät: Ab in den Kletterwald!

Helena rät: Ab in den Kletterwald!
Unsere Kinderreporterin Helena empfiehlt den Kletterwald Hennef als Ausflugsziel. (Foto: Kinderrepoter, Goyer, Kombo: Duda)

Ferien heißt: Zeit für tolle Ausflüge. Wenn du in diesem Sommer was Neues erleben willst, dann ist unsere Serie genau das Richtige für dich: In jeder Sommerferienwoche empfiehlt dir ein Kinderreporter seinen Lieblingsfreizeittipp. Heute: Helena im Kletterwald:

Kinderreporterin Helena klettert am Seil. (Foto: Kinderreporter)

121 Stufen geht es hoch, dann bist du da: im Kletterwald Hennef. Wenn du gerne in der Natur bist und etwas Neues ausprobieren möchtest, dann bist du hier genau richtig! Zwischen den Bäumen sind in unterschiedlichen Höhen viele verschiedene Kletterparcours aufgebaut. Sie sind nach Gebirgen benannt. Das „Erzgebirge“ in nur fünf Metern Höhe ist einer der leichteren Parcours und gut für Anfänger geeignet. Dort musst du durch Röhren klettern, über Balken balancieren und dich mit einer Schaukel von einer Plattform zur anderen schwingen.

Die etwas Mutigeren können zum Beispiel in den „Alpen“ klettern: In zehn Metern Höhe kannst du dort in einem Holzeimer von Baum zu Baum fahren und wie Tarzan an einem Seil in ein Netz springen. Um am Ende eines Parcours wieder auf die Erde zu kommen, musst du entweder mit einer Seilbahn nach unten fahren oder einfach von der Plattform springen. Dabei bist du natürlich gesichert – aber du musst dich trotzdem erst einmal trauen. Aber dann macht es richtig Spaß! Den ersten Meter fällst du wirklich, dann fängt dich das Sicherungssystem auf und lässt dich ganz langsam zu Boden sinken.

Ist das nicht gefährlich?

Wer hier klettert, ist mit einem Seil immer gesichert. (Foto: Kinderrepoter)

Nein, gar nicht. Du bist ja gesichert. Du hängst in einem Gurt, an dem zwei Karabiner befestigt sind, mit denen du dich am Anfang eines Parcours an einem Seil sicherst. Wenn der eine Karabiner ausgehakt ist, geht der andere niemals auf, das heißt, du bist die ganze Zeit gesichert.

Bevor du loskletterst, bekommst du eine Einweisung von einem der Trainer. Er oder sie erklärt dir, wie du den Gurt anziehst, dich sicherst und was du beim Klettern beachten musst. Dann musst du noch einmal kurz Probe klettern, damit der Trainer sieht, dass du alles verstanden hast. „Für uns ist die Sicherheit am wichtigsten“, meint Parkleiter Daniel Lerch.

Und wenn jemand Angst hat?

Das habe ich Daniel Lerch gefragt. „Dann gibt es drei Möglichkeiten: Wir motivieren den Kletterer vom Boden aus, weiterzuklettern. Wenn er das nicht schafft, kann er zurück zum Anfang klettern. Wenn er sich auch das nicht traut, kommen wir hoch und seilen ihn ab.“

Ab welchem Alter geht das?

Ab sechs Jahren kann man fast alle Parcours in Begleitung eines Erwachsenen klettern. Mit acht Jahren darfst du alleine klettern. Die ganz hohen und schwierigen Parcours sind aber erst ab zwölf Jahren erlaubt. Für kleinere Kinder gibt es das Taka-Tuka-Land, dort kann man ohne Sicherung herumkraxeln.
Ich wünsche euch viel Spaß beim Klettern!

Das sagen die Besucher:

„Wir finden cool, dass man in ein großes Spinnennetz springen kann“

Jonas (8) & Robinson (6)

 

 

 

„Mir gefällt, dass man so hoch oben klettern kann“

Florian (12)

 

 

 

 

„Wir waren schon öfter hier, und es hat uns immer sehr viel Spaß gemacht. Besonders toll finden wir, dass der Kletterwald in der freien Natur ist“

Antonia (9) & Hanne (10)

 

 

 

Von unserer Kinderreporterin Helena

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