Tipps gegen Cybermobbing

Tipps gegen Cybermobbing
Lass dich online nicht von dummen Kommentaren nerven! (Foto: dpa)

Beim Cyber-Mobbing (gesprochen: saiber-mobbing) werden Lügen oder fiese Kommentare über jemanden im Internet verbreitet – etwa in sozialen Netzwerken wie Facebook oder in Chats. Manchmal werden auch peinliche Fotos oder Filme auf Videoplattformen wie Youtube gestellt.

Für die Betroffenen ist das schlimm. Besonders dann, wenn das Mobbing nicht mehr aufhört und vielleicht immer mehr Leute mitmachen.

Am Montag trafen sich Fachleute in der Stadt Berlin, um über das Thema zu sprechen. Gemeinsam wollten sie überlegen, wie man Cyber-Mobbing noch besser bekämpfen kann.

Drüber reden und Hilfe suchen

Hier ein paar Tipps, die bei Cyber-Mobbing helfen können:

  • Wichtig ist, dass du weißt: Mobbing kann jedem passieren. Wirklich jedem! Es hat nichts mit dir zu tun. Mach dich deswegen also nicht fertig.
  • Selbst wenn es schwerfällt, schreibe auf blöde und gemeine Kommentare nicht zurück.
  • Man sollte sich unbedingt Hilfe holen, etwa bei den Eltern oder einem Lehrer. Zusammen mit den Erwachsenen kann man sich dann überlegen, was zu tun ist und wie man sich am besten wehrt. Außerdem hilft es schon sehr, mit jemandem darüber zu quatschen.
  • Gut ist, wenn der Betroffene die dummen Sprüche oder Fotos ausdruckt. So können Beweise gesammelt werden.
  • Wenn andere in deiner Umgebung gemobbt werden: Sieh nicht weg – tu etwas! Sprich mit anderen Schülern darüber. Am besten, du findest noch zwei andere, die auch fies finden, was da passiert. Beim nächsten Mal, wenn euer Mitschüler wieder gehänselt wird, sagt ihr gemeinsam laut und deutlich: Das hört jetzt auf! Wir wollen das nicht! So wird dem Angreifer vielleicht klar, wie fies er ist. Vor allem zeigt ihr aber dem Betroffenen: Du bist nicht allein, wir stehen hinter dir in diesem Ärger! Das hilft schon sehr.

 

Von dpa

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