So entsteht ein lebensgroßer Duda
Wir haben eine Überraschung für euch! Sie ist groß, blau und wahnsinnig flauschig. Das Maskottchen der Kinderseite und der Kinderzeitung „Duda“ gibt es jetzt als lebensgroße Figur, in die ein Mensch hineinklettern kann.
Und das Tolle: Ihr könnt unseren Plüsch-Duda in Zukunft immer mal wieder bei Veranstaltungen in Köln und Umgebung treffen. Ihr könnt ihn knuddeln, seine Hand schütteln und für ein Selfie mit ihm posieren. Zum Beispiel beim Weltkindertag. Wir halten euch auf dem Laufenden, wann ihr Duda wo treffen könnt.
Aber heute verraten wir euch erst einmal, wie der Plüsch-Duda entstanden ist. Die Modedesignerin Julia Krafft hat ihn erschaffen. Sie hat schon viele Figuren und Kostüme genäht, auch für den Rosenmontagszug.
Alles von Hand
Es hat ungefähr zwei Monate lang gedauert, bis Duda die Gestalt hatte wie auf dem Foto. Vorher musste die 46-Jährige sich genau überlegen, wie Duda als lebensgroße Figur aussehen und was er können muss. Schnell war klar, dass er aus flauschigem Plüsch bestehen soll. Die Figur sollte außerdem beweglich sein, damit Duda sich auch bücken oder hinknien kann. Julia Krafft musste Entwürfe, Schnitte und Schablonen zeichnen – alles von Hand, nicht am Computer.
Viele Einzelteile
Der Plüsch-Duda besteht aus vielen Einzelteilen: Gesicht, Ärmel, Daumen, Haare, Schuhe, Bauch. All diese Teile hat Julia Krafft einzeln genäht und später zusammengenäht. Einige Geheimnisse verrät uns die Modedesignerin: Damit unser Maskottchen seine eiförmige Form behält, sind unter den Plüsch drei Reifen genäht. Das Kostüm besteht übrigens aus zwei Teilen: Einem blauen Stretch-Anzug mit Füßen und Armen aus Fell und dem eiförmigen Oberkörper, der auf den Schultern des Menschen liegt. Unter seinem grinsenden Mund hat Duda einen Sehschlitz. So kann der Mensch, der in der Figur steckt, etwas sehen. Der Schlitz ist aber gut unter Dudas Fell versteckt.
Seine Erschafferin hat Duda während ihrer Arbeit sehr ins Herz geschlossen: „Das ist echt ein niedlicher Kerl.“ Wir sind gespannt, ob ihr das genauso seht, wenn ihr Duda irgendwo in der Stadt trefft.
Von Kathy Stolzenbach




