Steinmeier wird Bundespräsident

Steinmeier wird Bundespräsident
Er war Außenminister, jetzt wird er Bundespräsident: Frank-Walter Steinmeier (Foto: dpa)

Ein großes weißes Schloss ist bald der neue Arbeitsplatz von Frank-Walter Steinmeier. Der Mann wird der neue Präsident von Deutschland. Am Sonntag wurde er dazu gewählt. Als Bundespräsident wird er häufig im Schloss Bellevue (gesprochen: bellwü) in Berlin arbeiten.

Für die Wahl kamen mehr als 1000 Wahlmänner und Wahlfrauen in Berlin zusammen. Dazu gehörten viele Politiker, aber auch prominente Leute wie Bundestrainer Joachim Löw oder die Schauspielerin Iris Berben. Im Bundestag gaben sie ihre Stimmen ab. Weit mehr als die Hälfte von ihnen stimmte für Frank-Walter Steinmeier.

Der Politiker hielt nach der Wahl eine Rede. Darin rief er die Menschen dazu auf, mutig zu sein. „Lasst uns mutig sein, dann jedenfalls ist mir um die Zukunft nicht bange“, sagte er.

Ab 19. März im Amt

Bis die neue Arbeit für ihn losgeht, dauert es noch eine Weile. Noch ist Joachim Gauck Bundespräsident. Seine Amtszeit endet im März. Dann wird Frank-Walter Steinmeier folgen, und zwar am 19. März.

Zu den Aufgaben des Bundespräsidenten gehört es, Deutschland im Ausland zu vertreten. Daher wird Frank-Walter Steinmeier viel reisen. Das kennt er schon gut. Bis vor Kurzem war er nämlich Außenminister von Deutschland. Auch in dem Job ist man viel im Ausland unterwegs.

Nierenspende an seine Ehefrau

Frank-Walter Steinmeier ist bei vielen Deutschen beliebt. Das haben Umfragen gezeigt. Er ist 61 Jahre alt. Er hat eine Tochter, sie heißt Merit und ist Anfang 20. Seine Frau arbeitet als Richterin. Vor einigen Jahren spendete Frank-Walter Steinmeier ihr eine Niere, als sie erkrankte. Deswegen hatte er fast ein Jahr nicht als Politiker gearbeitet.

Von dpa

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