Ein Hurrikan folgt auf den anderen

Ein Hurrikan folgt auf den anderen
Irma zog auch durch Südamerika. Hier überflutete der Sturm die Straßen in Puerto Rico. (Foto: dpa)

Erst stürmte Harvey heran. Er richtete im Süden der USA großen Schaden an. Jetzt ist Irma in der Karibik unterwegs. Auch sie hat schon viel zerstört. José könnte bald folgen. Harvey, Irma und José sind Hurrikans (gesprochen: hörrikähns).

Kaputte Häuser auf den Inseln Antigua und Barbuda. (Foto: dpa)

Diese Wirbelstürme bringen starken Regen und starken Wind, der sogar Autos mitreißen kann. Zwischen Anfang Juni und Ende November kommt es auf der Nordhalbkugel der Erde häufiger als sonst zu solchen Wirbelstürmen. Man sagt auch: Es ist Hurrikan-Saison.

„Aber drei Hurrikans gleichzeitig, das passiert im Atlantik nur sehr selten“, sagt der Experte Tobias Geiger. Irma ist einer der schwersten Hurrikans, die jemals in der Region gemessen wurden. Bei uns gibt es solche Wirbelstürme nicht.

Schwere Schäden

Anwohner füllen Sandsäcke, die das Hochwasser aufhalten sollen. (Foto: dpa)

Wie Harvey hat auch Hurrikan Irma viel Schaden angerichtet. In der Karibik auf der Insel Barbuda sind fast alle Häuser zerstört oder beschädigt. Von schweren Schäden berichten auch andere Inseln. Der Wind erreichte Geschwindigkeiten von 290 Kilometern pro Stunde. Das ist etwa so schnell wie ein Rennwagen.

Hinter Irma wartet schon der nächste Hurrikan. Er heißt José. Er ist allerdings im Moment viel schwächer. Der Experte sagt: Wahrscheinlich liegt es daran, dass Hurrikan Irma den Atlantik durcheinander gewirbelt hat. So sei der Ozean an der Oberfläche wieder kühler. Und Sturm José bekomme weniger Kraft.

Von dpa

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