Schneller surfen an Schulen

Schneller surfen an Schulen
An manchen Schulen lernen Kinder schon mit Tablet-Computern, an vielen aber stehen viel zu alte Computer. (Foto: dpa)

Fast jeder von uns surft im Internet. Wir lesen Nachrichten, schauen Videos oder spielen. Computer, Tablets und Smartphones gehören einfach dazu. Zumindest zuhause ist das so. Aber wie ist das eigentlich an deiner Schule? Gibt es da Computer und Internet im Klassenzimmer?

Schnelles Internet für Schulen

Politikerin Johanna Wanka ist für Schulen zuständig. (Foto: dpa)

Eine Politikerin, die sich um die Schulen in Deutschland kümmert, findet: Viele Schulen sind nicht gut mit Computern ausgerüstet. Die Politikerin heißt Johanna Wanka. Sie ist Bildungsministerin. Johanna Wanka möchte gerne, dass die Schulen bessere Computer-Technik bekommen.

Allerdings entscheiden in Deutschland die einzelnen Bundesländer, was in ihren Schulen passiert. Johanna Wanka hat den Bundesländern deshalb eine Abmachung vorgeschlagen. Sie nennt sich Digitalpakt. Alle Schulen sollen mit schnellem Internet und der nötigen Computer-Technik ausgerüstet werden. Dafür will das Ministerium von Johanna Wanka den Bundesländern Geld geben.

Lehrer besser ausbilden

Schüler sollen dann überall die Möglichkeiten haben, mit Computern oder Tablets zu lernen. Egal, wo sie in Deutschland leben und auf welche Schule sie gehen. „Apps können zum Beispiel spielerisch das Vokabellernen erleichtern oder Chemie-Formeln veranschaulichen“, sagt eine Expertin aus dem Ministerium.

Wichtig ist auch die Ausbildung der Lehrer. Lehrer sollen schließlich Sachen erklären und ihren Schülern etwas beibringen. Dafür müssen sie sich natürlich selbst sehr gut auskennen. Mit dem Geld aus dem Digitalpakt sollen deshalb auch die Lehrer noch besser ausgebildet werden.

Von dpa