Danke Mama!

Danke Mama!
Am 12.05.2019 ist Muttertag. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa

Sie macht den leckersten Schokopudding. Baut die besten Höhlen. Und kann Schmerzen einfach wegpusten. Das und noch viel mehr haben Kinder im Internet auf die Frage geantwortet, warum ihre Mama die Beste ist. Manche Kinder glauben laut einer anderen Umfrage sogar, dass ihre Mutter manchmal Gedanken lesen kann. Warum ist die Beziehung zwischen Müttern und ihren Kindern oft so eng?

Liebe ist wichtig

Das liegt zunächst mal daran, dass du ungefähr 40 Wochen lang im Bauch deiner Mutter herangewachsen bist. In dieser Zeit erlebst du alles mit ihr zusammen und bekommst auch ihre Gefühle mit. Auch nach der Geburt ist die Bindung zwischen dir und deiner Mutter (und deinem Vater) eng: Sie füttern dich, versorgen dich, trösten dich und geben dir Liebe.

Experten, die das Gehirn erforschen, haben sogar herausgefunden: Wenn ein Kind viel Liebe bekommt, wird es später schlauer, kann besser lernen und gute Beziehungen zu anderen Menschen aufbauen. Bekommt es wenig Liebe und steht viel unter Stress, kann sich sein Gehirn nicht so gut entwickeln. Leider gibt es auch solche Eltern. Hoffentlich gehörst du zu den Kindern, die viel Liebe von ihren Eltern bekommen. Wenn das so ist: Gib diese Liebe doch einfach zurück. Schließlich ist am Sonntag Muttertag. Und in drei Wochen Vatertag. Unsere Kinderreporter machen den Anfang.

Kinderreporter Lennart . Foto: Goyert.

Lennart (11)

An Müttern finde ich toll, dass sie ihre Kinder immer versorgen. Speziell an meiner Mutter finde ich gut, dass sie sich beim Essen machen für uns immer Mühe gibt. Außerdem finde ich gut, dass meine Mutter mich nicht einfach alle Sachen im Fernsehen gucken oder im Internet alleine surfen lässt. So bewahrt sie mich vor bestimmten Sachen, die noch nicht für mein Alter gedacht sind. An meiner Mutter mag ich auch, dass sie mir immer mein Schulbrot macht. Wenn ich mal mit schlechten Noten in einer Klassenarbeit oder auf dem Zeugnis nach Hause komme, schimpft meine Mutter zum Glück nicht. Das finde ich gut. Ich finde es auch schön, dass sie mich selbst entscheiden lässt, ob ich in den Religionsunterricht in der Schule gehe oder nicht. Manchmal nervt mich aber, dass ich abends nicht so lange lesen darf, wie ich will, sondern schlafen muss.

Kinderreporter Johann. Foto: Goyert

Johann (11)

Ich finde so einiges an Müttern gut, wobei es manchmal auch etwas zu viel ist. Mir gefällt an meiner Mutter, dass sie immer eine super Ansprechpartnerin ist, mir gut zuhört und einfühlsam ist. Manchmal interessiert sich meine Mutter aber auch etwas zu viel für mich, obwohl das bestimmt nur gut gemeint ist. Am Muttertag gehe ich meist mit meiner Schwester früh morgens raus und pflücke Blumen, die wir dann unserer Mutter schenken. Fairerweise muss ich aber auch sagen, dass viele der Sachen auch auf meinen Vater zutreffen. Er kann auch viel.

Kinderreporter Fritz. Foto: Goyert

Fritz (12)

Ich vertraue meiner Mama, weil sie mir immer zuhört, wenn ich ein Problem habe. Sie gibt mir tolle Ratschläge, kann gut verzeihen und glaubt an mich. Außerdem kann sie sehr großzügig sein. Klar, sie ist die schönste Mama der Welt!

Kinderreporterin Marla. Foto: Goyert

Marla (11)

Ich wollte meiner Mutter schon immer einmal sagen, dass – obwohl ich das manchmal behaupte– sie mir nicht peinlich ist! Außerdem soll sie niemals denken, dass sie eine schlechte Mutter wäre. Denn ich finde, dass sie die beste und verständnisvollste Mutter ist, die man sich vorstellen kann. Selbst, wenn wir uns manchmal anmotzen. Deshalb ist mein Lieblings Zitat auch: „Eine Mutter kann vieles ersetzen, aber niemand kann eine Mutter ersetzen!“ Also Mama: Danke, dass du so bist wie du bist!

Kinderreporterin Helena. Foto: Goyert

Helena (11)

Meine Mutter ist immer für mich da. Mit ihr kann ich über alles reden. Und sie macht mich immer wieder glücklich. Deswegen möchte ich ihr jetzt sagen, wie unfassbar lieb ich sie habe – obwohl wir uns öfter mal streiten. Ich weiß ja, dass sie es nur gut mit mir meint, auch wenn ich manchmal genervt bin. Danke für alles, was du bisher für mich getan hast!

Von Angela Sommersberg