Arm in Arm in Paris

Arm in Arm in Paris
Auch Regierungs-Chefs aus der ganzen Welt waren gekommen, um gemeinsam in Paris zu trauern. (Foto: dpa)

Hunderttausende Menschen waren gekommen. Auch eine Menge Regierungs-Chefs aus ganz Europa liefen mit, so wie die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel. Viele waren dunkel gekleidet, hielten Plakate und Fahnen in die Höhe. Sie liefen am Sonntag gemeinsam durch die Stadt Paris in Frankreich und hakten sich gegenseitig mit den Armen ein. Damit wollten alle diese Menschen zeigen: Wir stehen zusammen!

Mit dem Marsch durch Paris dachten die Menschen an die Opfer von Anschlägen der vergangenen Woche. Dabei waren 17 unschuldige Menschen ums Leben gekommen. Die Opfer stehen alle im Zusammenhang mit einem Anschlag auf die Zeitschrift „Charlie Hebdo“. Das war am Mittwoch. Drei Männer, die für die Taten verantwortlich sein sollen, wurden bei Polizeieinsätzen am Freitag getötet.

Menschen auf der ganzen Welt geschockt

Was da passiert ist, hat Menschen auf der ganzen Welt geschockt. Darum waren auch eine Menge Leute aus anderen Ländern am Sonntag nach Paris gekommen. Immer wieder waren Worte zu hören, wie: Wir sind solidarisch. Auch die Aktion selbst nannten viele: Solidaritäts-Marsch.

Hunderttausende Menschen waren gekommen, um gemeinsam um die Todesopfer eines Anschlags in Paris zu trauern. (Foto: dpa)

Hunderttausende Menschen waren gekommen, um gemeinsam um die Todesopfer eines Anschlags in Paris zu trauern. (Foto: dpa)

Mit Solidarität ist gemeint: Wir fühlen wie ihr, wir halten zusammen und unterstützen euch in dieser schweren Zeit. Und wir verabscheuen diese Gewalttaten. Auch der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier war in Paris dabei. Er sagte: „Wir stehen fest und entschieden an der Seite unserer französischen Freunde und Nachbarn.“

Von dpa

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