Stinkende Olchis auf der Leinwand

Stinkende Olchis auf der Leinwand
Die Olchis haben ein besonderes Haustier: den Drachen Feuerstuhl. Foto: Leonine/dpa

Wird die verrückte Familie eine neue Heimat finden? Darum geht’s im Kinofilm

Sie sind grün, sie stinken, sie futtern am liebsten Müll und eines ihrer Lieblingswörter ist „krötig“. Vielleicht weißt du direkt, von wem die Rede ist: von den Olchis natürlich! Die Müllhalde von Schmuddelfing und die Helden aus dem Kinderbuch erobern ab heute die Kinoleinwand.

Im Film „Die Olchis – Willkommen in Schmuddelfing“ sind Unterhaltung und Gelächter vorprogrammiert. Doch die neue Heimat der Olchis ist in Gefahr – denn dort soll es bald duften anstatt stinken.

Worum geht es im Film? 

Der Film startet mit der Ankunft der Olchis in Schmuddelfing. Ob das ihr neues Zuhause wird? Überall sonst durften sie nicht bleiben, weil sie so furchtbar müffeln und den Menschen Angst machen. Also reist die siebenköpfige Familie mit Drachen-Haustier Feuerstuhl an. Und sorgt so direkt für Aufsehen.

Die Produzentinnen Gisela Schäfer (l.) und Sunna Isenberg, die Synchronsprecher Annemarie und Wayne Carpendale, Jan Asmus (Filmförderung Hamburg), der Rapper und Titelsong-Komponist Das Bo und Jana Vavra (Universum Film) bei der Deutschland-Premiere Foto: Markus Scholz/dpa

Sind es Außerirdische? Nein, stellt der Polizeichef erleichtert fest. Doch die Bewohner des Ortes bleiben weiter misstrauisch. Vor allem die Frau des Bürgermeisters hat etwas gegen die Olchis. Denn die grünen Wesen stehen ihrem Plan im Weg, die stinkende Müllkippe im Ort zu räumen.

Wer hilft den Olchis?

Unerwartete Freunde finden die Olchis in dem Sohn der Bürgermeisterin, dessen Freundin Lotta und dem Professor Brausewein. Die versuchen nämlich mit anderen Tricks, den Gestank der Müllkippe loszuwerden. Denn mittlerweile kommen noch nicht mal mehr Touristen nach Schmuddelfing. Ob das alles wohl klappt?

Film oder Buch?

Der Film steht dabei den Büchern nichts nach. Kein Wunder, denn Buchautor Erhard Dietl hat selbst am Drehbuch des Films mitgearbeitet. Also rülpsen und grunzen die Olchis auch im Film. Ihre Leibspeise: Alte Batterien mit Gummireifen. Eine sprechende Taube ermahnt natürlich die Zuschauer:  „Sowas vertragen wirklich nur die Olchis!“.

Aber bei all diesem lustigen Quatsch hat der Film auch wichtige Botschaften: Es geht um die Umwelt, Zusammenhalt und darum, offen für andere Menschen zu sein. Oder wie es die Olchis auch formulieren würden: „Muffelwind und Fliegenbein, das Leben kann nicht schöner sein.“

Von Christiane Bosch (dpa/sob)