Licht ohne Batterie

Licht ohne Batterie
Ein Dynamo sorgt für Licht im Dunkeln. Foto: Michael Hanschke/dpa

Wie funktioniert der Dynamo am Fahrrad?

Die Lichtmaschine am Fahrrad nennt man Dynamo. Der Name kommt aus dem Griechischen – das Wort „dynamis“ bedeutet „Kraft“ oder „Bewegung“. Ein Dynamo heißt so, weil er aus Bewegung Strom erzeugt. Er sorgt also dafür, dass du beim Fahrradfahren Licht hast, ohne dass du Batterien brauchst. Immer, wenn sich das Fahrrad bewegt, kann der Dynamo Strom erzeugen. Und das funktioniert so:

Seitlich am Reifen

Meist sitzt der Dynamo seitlich am Reifen. Das ist ein kleines Rädchen, das an der Reifenwand reibt. Wenn sich der ­Reifen dreht, dreht sich auch das Rädchen im Dynamo. Im Inneren des Dynamos befinden sich Magnete und Drahtspulen. Beim Fahren bewegen sich die Magnete. Dadurch entsteht elektrischer Strom. Diesen Strom leitet das Fahrrad über Kabel zu den Lampen vorne und hinten an deinem Fahrrad. So können die Lampen leuchten und du wirst im Dunkeln besser gesehen.

Ein kleines Kraftwerk

Das funktioniert ähnlich wie bei einem kleinen Kraftwerk. Dort wird auch Bewegung
genutzt, um Strom herzu­stellen. Beim Fahrrad kommt die Energie aber aus deinen Beinen, weil du in die Pedale trittst. Je schneller du fährst, desto schneller dreht sich der Dynamo. Dann entsteht mehr Strom und das Licht wird heller. Wenn du anhältst, wird kein Strom mehr erzeugt. Moderne ­Fahrräder haben oft ein Standlicht. Dabei speichert ein kleiner Teil im Licht etwas Energie, damit die Lampe noch kurze Zeit weiterleuchtet, zum Beispiel an einer rote­n Ampel.

Von Nicole Hauger