Auf zwei Rädern

Auf zwei Rädern
Immer an den Hem denken. Bild: dpa-Bildfunk

Motorrad, Moped, Motorroller oder Mofa – was ist da der Unterschied?

Auf den Straßen sieht man verschiedene Zweiräder: große, schnelle Maschinen und kleine, langsame Roller. Obwohl sie sich ähneln, gibt es Unterschiede. Ein Motorrad ist das größte und stärkste dieser Fahrzeuge. Es kann genauso schnell fahren wie ein Auto auf der
Autobahn. Deswegen sollte man auch Schutzkleidung tragen. Wer Motorrad fahren möchte, braucht dafür einen extra Führerschein: Ab 16 Jahren darf man leichte Maschinen fahren, ab 18 etwas stärkere und die richtig schnellen Motorräder sind erst ab 20 Jahren erlaubt.

Passender Führerschein

Ein Moped ist kleiner und langsamer als ein Motorrad. Früher hatte es Pedale, mit denen man treten und den Motor starten musste – daher stammt auch der Name, der sich aus „Motor“ und „Pedale“ zusammensetzt. Heute sehen Mopeds wie kleine Motorräder aus. Sie fahren bis zu 45 Kilometer pro Stunde. Das ist ungefähr so wie ein Fahrrad, das schnell einen Berg hinunterrollt. Den passenden Führerschein dafür kann man schon ab 15 oder 16 Jahren machen.

Der Motorroller ist ähnlich schnell wie ein Moped, aber bequemer. Man sitzt aufrecht und kann die Füße vorne in einen Fußraum stellen. Das macht das Fahren besonders angenehm. Roller sind praktisch für kurze Strecken in der Stadt. Am langsamsten ist das Mofa, was „motorisiertes Fahrrad“ bedeutet. Viele Mofas sehen tatsächlich wie Fahrräder aus. Manche muss man sogar mit Pedalen antreten. Sie fahren höchstens 25 km/h schnell. Für ein Mofa reicht eine einfache Prüfbescheinigung, die man ab 15 Jahren machen darf. Meist gibt es nur einen Sitzplatz, denn Mofas sind für eine Person gedacht.

Vorsichtig fahren – mit Helm

Egal welches Zweirad man fährt – eines gilt immer: Helm auf, aufmerksam bleiben und vorsichtig fahren!

Von Aline Klumpp