Schicht für Schicht

Schicht für Schicht
Das Modell eines Piloten wird mithilfe eines 3-D-Druckers angefertigt. Bild: dpa-Bildfunk

Wie funktioniert ein 3-D-Drucker?

Vielleicht hast du schon einmal von einem 3-D-Drucker ­gehört. Anders als ein normaler Drucker, der Texte oder Bilder auf Papier druckt, kann ein ­3-D-Drucker echte Gegenstände herstellen, die man ­anfassen kann. Daher auch die Bezeichnung „3-D“. Das steht für „dreidimensional“. Drei­dimensionale Dinge sind nicht nur flach, sondern haben eine Länge, eine Breite und eine Höhe.

3-D-Drucker bauen solche Dinge Schicht für Schicht auf. Fast so, als würden sie etwas aus dem Nichts entstehen lassen. Wie funktioniert das?

Spezielles Programm

Zuerst braucht der Drucker eine Bauanleitung. Diese ­entsteht meist am Computer mit einem speziellen Zeichenprogramm. Darin wird das ­gewünschte Objekt – zum Beispiel ein Spielzeugauto oder eine ­Figur – als sogenanntes digitales 3-D-Modell erstellt. Das Modell wird in dünne Schichten zerlegt und diese Datei wird dann an den Drucker geschickt. Der weiß dadurch, was er tun muss.

Fest, flüssig oder pulverförmig

Das Material, das der Drucker zum Drucken benutzt, besteht oft aus Kunststoff, kann aber auch aus Metall, Gummi oder sogar Schokolade sein. Es ist fest, flüssig oder pulverförmig. Je nach 3-D-Drucker-Modell wird dieses Material auf unterschiedliche Weise aufgetragen. Meist wird es im Drucker erhitzt, bis es weich ist, und dann durch eine feine Düse gedrückt.

Diese Düse bewegt sich ganz genau nach den ­Vorgaben des Computerplans und trägt das Material Schicht für Schicht auf, in der Form, die das Modell ­vorgibt. Wenn eine Schicht ­fertig ist, kommt die nächste ­darüber. Jede neue Schicht wird mit der darunterliegenden verbunden. So ­lange, bis der Gegenstand ­fertig ist.

Von Assata Frauhammer