Hämmern im Kopf
Wie sich Migräne von normalen Kopfschmerzen unterscheidet.
Fast jeder Mensch hat ab und zu Kopfschmerzen. Dafür gibt es viele verschiedene Auslöser: Verspannungen, Stress, zu wenig Schlaf oder zu wenig Flüssigkeit können dazu führen, dass es im Kopf drückt und wehtut. Meist gehen diese Kopfschmerzen aber auch schnell wieder weg, zum Beispiel durch einen Spaziergang an der frischen Luft oder etwas Ruhe.
Häufige Übelkeit
Anders ist es bei einer Migräne. Da geht es einem richtig schlecht: Es drückt und zieht nicht im Kopf, sondern es pocht eher – als würde jemand mit einem Hammer von innen gegen den Schädel hauen. Außerdem tut meist nicht nur der Kopf weh. Menschen mit Migräne ist oft übel und sie müssen sich übergeben. Sie können kein Licht und keinen Lärm ertragen. Manche haben sogar Sehstörungen und sehen zum Beispiel alles verschwommen.
Mindestens jeder zehnte Mensch leidet unter dieser besonders heftigen Art des Kopfschmerzes, darunter auch Kinder. Die Anfälle können wöchentlich, mehrmals im Monat oder nur selten auftreten. Sie dauern ein paar Stunden, manchmal sogar tagelang. Migräne ist eine Krankheit, die oft ein Leben lang bleibt. Wie sie entsteht, haben Forscher noch nicht genau herausgefunden. Fest steht aber: Sie ist erblich, das bedeutet, die Krankheit kann von Eltern an ihre Kinder weitergegeben werden. Außerdem scheinen bestimmte Dinge wie grelles Licht, Übermüdung oder Stress einen Migräneanfall auslösen zu können. Das ist aber von Mensch zu Mensch unterschiedlich.
Absolute Ruhe
Bei Migräne hilft meist nur absolute Ruhe, in einem dunklen Raum ins Bett legen und warten, bis es vorbei ist. Es gibt aber auch extra Migräne-Medikamente, die die Schmerzen etwas lindern können.
Von Assata Frauhammer




