Richtig bremsen und carven

Richtig bremsen und carven
Foto: Martina Goyert

Viele Kinder haben Inline-Skates im Schrank, aber nutzen sie nicht wirklich oft. Weil sie nicht wissen, wie sie am besten bremsen sollen oder Angst haben, sich beim Fahren zu verletzen.

Wenn das bei dir auch so ist, dann ist ein Skating-Kurs eine gute Idee. Wir waren in Köln-Brück beim Workshop „Inliner-Sicherheits- und Geschicklichkeitstraining“ von FiB dabei, den Familienbildungsstätten in Bensberg und Köln. Die nächsten Kurse finden im September statt. Infos unter www.fibev.de

Foto: Martina Goyert

Der Kurs

Ziel ist, dass die Kinder Brems-, Sturz- und Fahrtechniken lernen. Der Workshop geht über zwei Termine, Kinder ab fünf Jahren und ihre Eltern können mitmachen. Beim ersten Termin werden Fallen, Bremsen und einfache Grundtechniken des Inline-Skatens geübt. Beim zweiten Treffen wird das Kurvenfahren trainiert sowie verschiedene Stoppvarianten. Viele Kinder lieben vor allem die „Notfallbremse“ auf den Knien – weil sie so spektakulär aussieht. Sicherheit ist im Kurs sehr wichtig: Alle Kinder kontrollieren zum Beispiel gegenseitig, ob ihr Helm auch richtig sitzt.

Schöne Strecken in Köln

Wer sicher auf seinen Skates sein will, sollte immer weiter üben. Besonders schöne Strecken finden sich in Köln entlang des Rheins – etwa am Rheinauhafen, vorbei an den Kranhäusern. Wenn man von dort Richtung Rodenkirchen skatet kommt man zu einer Halfpipe, die bei Kindern und Jugendlichen sehr beliebt ist. Auch im Rheinpark lässt es sich mit Inlinern gut fahren.

Moritz. Foto: Martina Goyert

Moritz, 10 Jahre:
Ich gehe momentan in die fünfte Klasse und habe nächstes Jahr Eislaufen in der Schule. Deswegen wollte ich hier im Kurs die Grundtechniken lernen. Vor dem Kurs bin ich auf den Skates meist nur hin und her gerutscht. Jetzt kann ich mich besser abstoßen und habe das Bremsen gelernt.

Franziska. Foto: Martina Goyert

Franziska, 8 Jahre:
Im Kurs habe ich schnelleres Fahren gelernt und auch das Kurven fahren. Ich weiß jetzt, dass man dabei einen Fuß vor den anderen setzen muss. Inline-Skating macht mir insgesamt viel Spaß. Ich mag vor allem die Notbremse auf den Knien. Das tut gar nicht weh, auch wenn es so aussieht.

Teresa. Foto: Martina Goyert

Teresa, 7 Jahre:
Bei mir zuhause fahre ich manchmal mit Skates um den Block und in meiner Straße. Ich fahre auch gerne Schlittschuh. Das, was ich hier im Kurs gelernt habe, hilft mir bestimmt auch dabei, schneller Schlittschuh zu fahren. Der Leiter hat uns gezeigt, wie wir mit dem Stopper bremsen können oder auf den Knien. Ich finde, er hat das alles gut erklärt.

Ben. Foto: Martina Goyert

Ben, 10 Jahre:

Mein Bruder und meine Mutter sind auch dabei hier im Kurs. Vorher bin ich erst zweimal mit meinen Inline-Skates gefahren. Hier habe ich gelernt, wie ich am besten fahre, wenn es abschüssig ist und wie man beschleunigt. Das Fußballspielen auf den Skates macht mir am meisten Spaß.

Leiter: Gerd Keuer. Foto: Martina Goyert

Kursleiter Gerd Keuer:
Im Workshop geht es vor allem um den Spaß – und um die richtigen Bremstechniken. Denn nur so werden Unfälle verhindert. Ganz wichtig ist die Schutzausrüstung: ohne Helm, Hand- und Knieschoner darf bei uns niemand fahren. Bei der Technik geht es um gute Koordination, aber in erster Linie um die Freude am Fahren. In unseren Kursen werden die Teilnehmer sehr schnell sicherer und besser auf den Skates. Sie lernen auch das Carven, also schnell und sicher Kurven zu fahren. Ich setze beim Training immer gerne Bälle ein. Fußballspielen auf Inlinern klappt zum Beispiel super.

Von Christina Rinkl