Kinderreporter Jesse stellt dir Kurzfilme vor

In dem Film „Foul
In dem Film „Foul" spielt ein zehnjähriges Mädchen die Hauptrolle. (Foto: Screenshot)

Vom 17. bis zum 22. November findet in Köln das Kurzfilmfestival statt. Kinderreporter Jesse hat sich schon einige FIlme angeschaut. Sie sind alle für Kinder ab 8 Jahren empfohlen. Jesse hat Einiges darüber zu sagen.

Kinderreporter Jesse (Foto: Goyert)

Kinderreporter Jesse (Foto: Goyert)

Ich mag Filme, bei denen ich lachen kann. Manchmal  finde ich auch Filme gut, über die ich nachdenken muss, aber sie dürfen nicht zu traurig sein. Die Filme vom Kurzfilmfestival sind alle sehr unterschiedlich und regen zum Nachdenken an. Über einige Filme habe ich viel geredet.

Bamboule

Der Kurzfilm „Bamboule" hat Jesse am besten gefallen. (Foto: Screenshot)

Der Kurzfilm „Bamboule“ hat Jesse am besten gefallen. (Foto: Screenshot)

Der Kurzfilm „Bamboule“ hat mir am besten gefallen. Die Geschichte ist aber ein bisschen traurig. Ein Vater vergisst seinen Sohn vom Fußballtraining abzuholen, weil er noch ganz wichtige Dinge auf der Arbeit erledigen muss. Daraufhin fragt der Junge den  Platzwart, ob er ihn nach Hause fahren kann. Aber dieser hat keine Lust dazu. Nach einiger Zeit freunden sich der Platzwart und der Junge an und spielen gemeinsam Boule. Sie haben Spaß. Es wird dunkel, und gerade als die beiden am meisten Spaß haben, holt der Vater seinen Sohn mit dem Auto ab.

Foul

„Foul" ist ein Kurzfilm, der zum Nachdenken anregt. (Foto: Screenshot)

„Foul“ ist ein Kurzfilm, der zum Nachdenken anregt. (Foto: Screenshot)

Auch „Foul“ ist ein Kurzfilm, der einen zum Nachdenken bringt. Ein Mädchen wird gemobbt und hat keine Freunde. Sie läuft jeden Tag ganz allein durch den Schnee. Ihr einziger Freund ist der Ball.

Blue Blue Sky

Maria hat vor den Sommerferien aufgehört zu sprechen. Warum? Das weiß sie selbst nicht so genau. Davon erzählt der Film „Blue Blue Sky". (Foto: Screenshot)

Maria hat vor den Sommerferien aufgehört zu sprechen. Warum? Das weiß sie selbst nicht so genau. Der Film „Blue Blue Sky“ erzählt davon. (Foto: Screenshot)

Das Mädchen in „Blue Blue Sky“ ist so traurig, dass sie gar nicht mehr sprechen will. In den Ferien fährt sie nie weg, und irgendwie ist ihr Leben richtig langweilig und immer gleich. Das Einzige, was ihr Vater mit ihr macht, ist das Altglas wegbringen.

Chez Moi

„Chez Moi" ist ein Comicfilm, in dem nicht gesprochen wird. (Foto: Screenshot)

„Chez Moi“ ist ein Comicfilm, in dem nicht gesprochen wird. (Foto: Screenshot)

Den Film „Chez Moi“ (das kommt aus dem Französischen und heißt „Bei mir“) habe ich erst nach dem zweiten Mal anschauen verstanden. Es ist ein Comic Film, aber die Figuren sehen nicht fröhlich aus. Die Geschichte ist auch nicht lustig. Die Eltern von einem Jungen haben sich getrennt, und der Junge mag den neuen Mann der Mutter nicht. Der neue Mann ist ein Vogel, das fand ich komisch. Dann wollte der Vogel die Mutter auch noch heiraten. Das sollte wohl eine Anspielung sein, aber für Kinder finde ich das schwer zu verstehen.

Circus Debere Berhan

Der Film „Circus Debere Berhan" spielt in dem afrikanischen Land Äthiopien. (Foto: Screenshot)

Der Film „Circus Debere Berhan“ spielt in dem afrikanischen Land Äthiopien. (Foto: Screenshot)

Die anderen Filme sind eher  künstlerisch. Kinder, die in Afrika turnen, und Paris ist gefilmt, als würde man durch ein Kaleidoskop schauen. In dem Film „Circus Debere Berhan“ können die Kinder wirklich richtig gut turnen, aber das anzuschauen ist auch langweilig. Die Musik passt eigentlich gut dazu, aber irgendwann hat sie mich genervt. Da hätten besser verschiedene Musiken gepasst.

Little Paris

In „Little Paris" zeigt der Filmemacher die Stadt die Filmemacher Volker Köster zeigt die Stadt mit ihren Kirchen, Brücken, und andere Sehenswürdigkeiten wie den Eifelturm. (Foto: Screenshot)

In „Little Paris“ zeigt der Filmemacher die Stadt mit ihren Kirchen, Brücken, und anderen Sehenswürdigkeiten wie den Eifelturm. (Foto: Screenshot)

In Paris war ich letzten Sommer. Ich finde die Stadt ganz toll, aber den Film „Little Paris“ finde ich langweilig. Erwachsene finden das bestimmt interessant, gerade wenn sie Kunst mögen. Aber mir hat da Action gefehlt.

Wenn ihr zum Kinderfilmfestival geht, dann solltet ihr wissen, dass es immer ganz kurze Filme sind und jetzt auch nicht Filme wie die Minions, wo man ganz viel lachen kann. Aber die Leute haben die Filme schon richtig toll gemacht, und wenn ihr Lust auf Nachdenken habt, wird es euch bestimmt gefallen.

Von Jesse

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