Film-Check „Käpt`n Sharky“: Nichts für große Kinder

Käpt´n Sharky segelt los! (Foto: Verleih)
Käpt´n Sharky segelt los! (Foto: Verleih)

Kinderreporter Johann (12) (Foto: Goyert)

Ich habe mir den Film „Käpt’n Sharky“, der heute im Kino startet, angesehen. Obwohl er eigentlich für viel jüngere Kinder als mich gedacht ist, versuche ich hier mal, dir eine Einschätzung zu geben.

Handlung

Der Animationsfilm „Käpt’n Sharky“ erzählt von einem kleinen Piraten, der zufällig in ein Abenteuer hineingerät. Er möchte mal wieder ablegen und nimmt dabei aus Versehen die Tochter des Admirals mit, die sich heimlich auf das Schiff geschlichen hat.

Mit dabei ist auch ein Junge namens Michi aus der Hafenstadt, der mit Sharky vor den Soldaten des Admirals und anderen bösen Piraten geflohen ist. Mit den beiden unfreiwilligen Passagieren segelt Sharky über das Meer.

Meine Meinung

Die Handlung gefällt mir ehrlich gesagt nicht so gut, da es sich nicht so anfühlt, als wäre es eine ganze, einheitliche Geschichte. Man denkt eher, dass sich viele Personen etwas ausgedacht, und später aneinander gehängt haben. Man merkt auch an den Gesangseinheiten, die immer wieder eingefügt werden, dass es sich um einen Film für jüngere Kinder handelt.

Manche Ereignisse haben mich auch stutzig gemacht. Als beispielsweise Sharky und Michi von den Soldaten verfolgt werden, schießen die Soldaten auf die beiden, was – wie ich finde – in einem Kinderfilm nicht vorkommen sollte. Als dann aber ein paar böse Krabben die Soldaten anfallen, schießen sie nicht.

Animation und Umsetzung

Leider ist der Film auch nicht so gut animiert, wie man das von anderen Filmen gewohnt ist. Bei manchen Bewegungen der Figuren sieht es aus, als wären zwei Bilder einfach aneinander gesetzt worden – ähnlich wie bei selbst gemachten Legofilmen. Auch die Umsetzung des Zeit hat mir nicht gut gefallen: Die Klamotten der Figuren sehen immer gleich aus – und sitzen sogar noch normal am Körper, wenn sie gerade ins Wasser gesprungen sind.

Erster Kinobesuch

Ich glaube, wenn ich mit fünf Jahren zum ersten Mal mit meinen Eltern ins Kino gegangen wäre und diesen Film gesehen hätte, wäre ich bestimmt begeistert gewesen. Ansonsten hat mich der Film eher an eine dieser Serien aus den Schuhläden erinnert, wo manchmal die kleinen Kinder auf ihre Eltern warten.

Fazit

Für den ersten Kinobesuch oder für kleinere Kinder ist der Film bestimmt super. Das kann ich mit meinen zwölf Jahren aber nicht mehr so gut beurteilen.

KINDERREPORTER JOHANN (12)