Buch-Tipp: „Die Wildnis vor deiner Haustür“

Buch-Tipp: „Die Wildnis vor deiner Haustür“
Igel legen weite Strecken zu Fuß zurück. (Foto: dpa)

Sie kommen geflogen, gehüpft oder gekrochen:  Tiere wie Hummeln, Rotkehlchen, Grashüpfer und Schnecken. Sie begegnen dir im Garten, auf Wiesen und Feldern. Das Sachbuch „Die Wildnis vor deiner Haustür“ hilft dabei, diese vielen kleinen Lebewesen zu benennen. Aber auch die großen Tiere wie Füchse und Hirsche.

Insgesamt 170 heimische Tiere sind in dem Buch vorgestellt. Und zwar anhand von kurzen Texten, vielen Fotos und Zeichnungen.

Man erfährt, dass Rehe gern Blätter fressen. Flattert der Grünspecht, leuchtet seine gelbe Schwanzwurzel wie eine Glühbirne auf. Und die Eintagsfliege heißt zwar so, lebt jedoch länger als einen Tag, etwa eine Woche.

Die allermeisten Tiere im Garten haben zudem weder Fell noch Federn. Vor allem Insekten, Spinnen, Asseln und Regenwürmer fühlen sich dort wohl. Wer mag, kann Tiere im Garten auch unterstützen. Man schaut einfach, dass der Garten zu einem abwechslungsreichen Ort wird.

Wenn zum Beispiel ein kleines Stück Rasen nicht gemäht wird, bekommen Pflanzen eine Chance zu wachsen – etwa Gänseblümchen, Klee und Löwenzahn. Dann wird aus dem Rasen bald eine Wiese. Und Wiesen sind ein perfektes Jagdgebiet für Igel. Außerdem können hier Schmetterlinge gut ihre Eier ablegen.

Mike Dilger (Text)/ Sarah Horne (Illu.): Die Wildnis vor deiner Haustür – Entdecke 170 heimische Tiere! Loewe, Bindlach, 2017, 160 Seiten, 16,95 Euro, ab 6 Jahren, ISBN: 978-3-7855-8880-2

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