Was ist eine Metamorphose?

Was ist eine Metamorphose?
Die Entwicklung von der Raupe zum Schmetterling nennt man Metamorphose (Bild: Fotolia)

Das Wort kommt aus dem Griechischen und bedeutet „Veränderung“. Von Metamorphosen spricht man in der Biologie und der Mythologie, der Sagenwelt.

In der Biologie meint Metamorphose die Umwandlung von einer Larve zum ausgewachsenen Tier. Wobei sich die Larve im Aussehen und in ihrer Lebensweise von dem erwachsenem Tier unterscheidet, wie zum Beispiel die Kaulquappe vom Frosch. Auch wenn sich eine Pflanze verändert, um besser überleben zu können, nennt man das Metamorphose. So hat das Efeu Kletterwurzeln entwickelt, um sich, wenn nötig, besser ins Sonnenlicht zu strecken.

Wenn Götter Menschen verändern

In der Mythologie spricht man von einer Metamorphose, wenn Götter die Gestalten von Menschen veränderten, wie in dem Mythos von Philemon und Baucis. Die Götter Zeus und Hermes wollten dem Paar einen Wunsch erfüllen – als Belohnung für ihre Gastfreundschaft. Die beiden wünschten sich, gleichzeitig zu sterben, damit keiner allein sein müsse. Die Götter verwandelten sie später in Bäume, die sich mit ihren Ästen umarmen. 

Von lit