Die Dächer der Welt 

Die Dächer der Welt 
Der schneebedeckte Mont Blanc in den Alpen. Foto: Soeren Stache/dpa

Urlaub – das bedeutet für viele Menschen: An den Strand fahren. Manche wollen aber auch etwas anderes unternehmen. Und machen deshalb gerne Urlaub in den Bergen. Das geht auch in Deutschland. In unserer neuen Serie „Ab in die Berge“ zeigen wir dir, wie vielfältig Gebirge sein können. Für aufregende – und vor allem hohe – Berge musst du übrigens gar nicht weit weg fahren. Die gibt es auch in Deutschland.

Die Zugspitze – höher als dieser Berg ist in Deutschland keiner. Foto: Daniel Karmann/dpa

Was ist der höchste Berg in Deutschland?

2962 Meter. So hoch ist Deutschlands höchster Berg – die Zugspitze. Sie liegt ganz im Süden Deutschlands, in Bayern. Auf der Zugspitze verläuft die Grenze zwischen Deutschland und Österreich. Ebenso wie der zweithöchste Berg Deutschlands – der Hochwanner (2744 Meter) – ist die Zugspitze Teil des sogenannten Wettersteingebirges. 

Australiens «Heiliger Berg», der Uluru (Ayers Rock). Foto: Christoph Sator/dpa

Was ist ein Gebirge?

Ein Gebirge ist eine Landschaft mit mehreren Bergen, Tälern und Flächen auf verschiedenen Höhen. Es gibt verschiedene Arten von Gebirgen: Ein Kammgebirge besteht zum Beispiel aus mehreren Bergspitzen, die wie ein Kamm in einer Reihe stehen. Ein Tafelgebirge hat manchmal gar keinen richtigen Gipfel – also eine höchste Stelle – sondern „nur“ eine hoch liegende Ebene. Deshalb auch der Begriff Tafelgebirge, weil der Berg dann aussieht, wie ein Tisch. 

Der Hochschwarzwald. Foto: Hochschwarzwald Tourismus GmbH/dpa-tmn

Wie hoch können Gebirge sein?

Gebirge zwischen 500 und 1500 Metern heißen „Mittelgebirge“. Sie gibt es zum Beispiel in der Mitte und im Süden von Deutschland. Bekannte Mittelgebirge sind der Schwarzwald oder der Bayerische Wald. Aber auch in Nordrhein-Westfalen gibt es mit dem Rothaargebirge ein Mittelgebirge. Ab etwa 1500 Metern sind die Berge ein Hochgebirge. Das sind zum Beispiel die Alpen – hier liegen Europas höchste Berge. Die Alpen verlaufen vom Mittelmeer bis nach Ungarn. 

Der schneebedeckte Mont Blanc in den Alpen. Foto: Soeren Stache/dpa

Wie sieht es oben auf den Bergen aus?

Je höher ein Berg, desto kälter wird es oben auf seiner Spitze. Ganz hohe Berge haben deshalb Schnee in ihren Höhen. Auf vielen Bergen der Alpen liegt sogar das ganze Jahr über Schnee und Eis.

Wenn es sehr lange kalt ist und der Schnee und das Eis lange liegen, werden sie immer fester – es bilden sich sogenannte Gletscher. Das sind riesige Eisflächen, die es in Europa nur noch in den Alpen gibt – weil das Klima auf der Erde immer wärmer wird. Die Gletscher schmelzen. Während der letzten Eiszeit, also vor etwa 12 000 Jahren, war noch halb Europa mit Gletschern bedeckt.

Und wie sieht es weiter unten aus?

Dort, wo es wärmer ist, wachsen auf den Bergen viele Pflanzen. Es gibt Kräuter, Bäume, Blumen und Wiesen. Bekannte Tiere, die in den Bergen leben, sind zum Beispiel der Steinbock oder das Murmeltier. Aber es gibt dort auch Wölfe oder Braunbären. 

Der Mount Everest. Foto: Dainzin Nyima Choktrul/XinHua/dpa

Wo sind die höchsten Berge?

In Europa ist der Mont Blanc der höchste Berg. Er ist 4810 Meter hoch und liegt in Frankreich und Italien. Nur in Russland gibt es in dem Gebirge Kaukasus noch höhere Berge – aber da ist es umstritten, ob sie noch zu Europa zählen. Der höchste Berg der Welt ist der Mount Everest. Er ist 8848 Meter hoch und steht im Gebirge Himalaya. Das liegt in den Ländern Nepal und Tibet – ganz in der Nähe von China.

 

Von Jennifer Wagner

Foto: Sabina Bhattrai/epa/dpa

Ab in die Berge

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https://www.duda.news/ab-in-die-berge/