Warum wird die Uhr umgestellt?

Wir bekommen eine Stunde Zeit geschenkt. Den Rhythmus kann die Zeitumstellung allerdings ganz schön dircheinander bringen. (Foto: dpa)
Wir bekommen eine Stunde Zeit geschenkt. (Foto: dpa)

Am Wochenende werden die Uhren umgestellt. Das heißt: Du hast eine Stunde mehr zur Verfügung! Aber warum macht man das überhaupt?

Wenn du am Sonntag ewig auf deine Verabredung wartest, hast du vielleicht etwas falsch gemacht. Aber keine Sorge: An dem Tag bist du bestimmt nicht der Einzige, dem das passiert. Sicher kreuzen einige Leute viel zu früh irgendwo auf. Denn: Es ist wieder Zeitumstellung. Das heißt: In der Nacht von Samstag auf Sonntag werden die Uhren von 3 Uhr auf 2 Uhr zurückgestellt.

Viele Uhren auf Handys oder Computern stellen sich automatisch um. Doch an Küchenuhren oder Armbanduhren muss man oft immer noch selbst drehen. Wer das nicht rechtzeitig macht, kann schon mal zu früh bei der Verabredung auftauchen.

Trick zum Strom sparen

Die Zeitumstellung gibt es bei uns schon seit über 30 Jahren. Einer der wichtigsten Gründe für die Einführung war: Strom sparen. Wenn es im Sommer später dunkel wird, hofften Fachleute damals, knipsen die Leute abends auch später das Licht an.

Heute haben Experten allerdings herausgefunden: Durch die Zeitumstellung sparen wir keine Energie. Zwar machen die Menschen im Sommer weniger Licht – dafür heizen sie im Frühjahr und im Herbst morgens mehr. Das hebt sich gegenseitig auf.

Von dpa