Warum gibt es Stress um Drohnen?

Warum gibt es Stress um Drohnen?
Diese Drohne wird von einem Mann am Boden gesteuert. (Foto: dpa)

Sie surren, sie fliegen – ganz ohne Pilot. Drohnen funktionieren ein bisschen wie kleine, ferngesteuerte Flugzeuge. Immer wieder gibt es wegen ihnen Ärger. Wir verraten, warum.

In den letzten Tagen ist es immer wieder passiert, dass es an nordrhein-westfälischen Flughäfen zu Zwischenfällen mit Drohnen gekommen ist. Eine Drohne ist wie ein winziges Flugzeug. Gesteuert wird sie vom Boden aus mit einer Fernbedienung oder einem Computerprogramm.

Tolle Fotos aus der Luft

Firmen wollen mit solchen Drohnen in Zukunft zum Beispiel Pakete ausliefern. Manche Fotografen benutzen sie, um mit ihnen Aufnahmen von oben zu machen. Aber auch immer mehr ganz normale Menschen kaufen sich Drohnen. Ihnen macht es Spaß, die kleinen Flieger durch die Luft zu lenken. Rund eine Million Drohnen soll es bereits in Deutschland geben.

Angst vor Unfällen

Piloten von echten Flugzeugen ärgern sich und zwar dann, wenn Leute Drohnen an Flughäfen fliegen lassen, obwohl das nicht erlaubt ist. Die Drohnen kommen Flugzeugen dann manchmal zu nah. Piloten haben Angst, dass es zu Unfällen kommen könnte. Politiker und Experten fordern deshalb, dass Drohnen-Fans einen Drohnen-Führerschein machen müssen.

Außerdem gibt es oft Diskussionen um die Fotos, die Drohnen aus der Luft schießen. Denn in der Regel wissen die Menschen, die von weit oben fotografiert werden, gar nicht, dass das gerade passiert. Jeder Mensch hat aber ein sogenanntes „Recht am eigenen Bild“. Das bedeutet: Niemand darf Fotos von Fremden machen und veröffentlichen, ohne sie zu fragen.

Von dpa