Was ist eine Symbiose?

Was ist eine Symbiose?
Ameisen "melken" Blattläuse, die auf einem Zweig sitzen. (Bild: dpa)

In der Natur passiert manchmal folgendes: Zwei Wesen leben eng zusammen und helfen sich gegenseitig. Das nennt man Symbiose. Das Wort kommt aus dem Griechischen und bedeutet „gemeinsam leben“.

Stell dir vor, du und dein Freund dürften alle Klassenarbeiten zusammen schreiben. Er ist vielleicht etwas besser im Kopfrechnen, und du schreibst mit weniger Fehlern. Er könnte dann prima die Matheaufgaben lösen, und du übernimmst die Diktate. Klingt doch gar nicht schlecht, oder? Zusammen würde man dann bestimmt nur gute Noten schreiben.

Verschiedene Stufen der Symbiose

Wenn Lebewesen oder Pflanzen in der Natur so zusammenarbeiten, nennt sich das Symbiose. Der Begriff Symbiose meint so viel wie „gemeinsam leben“. Es gibt verschiedene Stufen der Symbiose. Zum Beispiel können zwei Tiere zusammenarbeiten – aber auch alleine überleben. So wie die Vögel namens Madenhacker und die großen Wildtiere in Afrika. Die Madenhacker setzen sich zum Beispiel auf einen Büffel und picken die Insekten aus dessen Haut. So haben beide etwas davon: Die Madenhacker werden satt und der Büffel sauber.

Ameisen melken Blattläuse

Auch zwischen Ameisen und Blattläusen besteht eine Symbiose: Die Blattläuse geben nämlich eine Flüssigkeit ab, die die Ameisen gerne essen. Um da ranzukommen „melken“ sie die Blattläuse, so ähnlich wie der Bauer die Kühe. Die Läuse machen da bereitwillig mit. Dafür bieten die Ameisen ihnen nämlich Schutz und vertreiben ihre Feinde.

Von Lilith Teusch