Was sind Schweißhunde?

Was sind Schweißhunde?
Super-Schnüffler: Diese jungen Schweißhunde werden zu Polizeihunden ausgebildet. (Foto: dpa)

Iiih, stinken diese Hunde etwa nach Schweiß? Nein, mit dem strengen Körpergeruch haben sie nichts zu tun.

„Schweiß“ ist auch ein Begriff bei der Jagd

Stattdessen sind riesige Ohren, ein glattes, bräunlich-rotes Fell und eine richtig gute Nase ihr Markenzeichen. Der Name kommt vom „Schweiß“ aus der Jagd. Damit meint ein Jäger die Blutspur, die zum Beispiel ein angeschossenes Reh hinterlässt, wenn es wegläuft.

Treue Supernasen

Der Schweißhund stammt von der sehr alten Hunderasse der Ur-Jagdhunde ab. Und obwohl der Schweißhund so große Ohren hat, kann er besonders gut riechen. Durch die Supernase entgeht ihm nichts. Deswegen wird er heutzutage auch gern bei der Rettung von Menschen eingesetzt. Dabei hilft seine Art: Schweißhunde gelten als ruhig, ausgeglichen und treu.

Von dpa