Wofür steht die Partei AfD?

Wofür steht die Partei AfD?
Bei der Wahlpartie der AfD am Sonntag, 31.August, gab es auch Süßes (Bild: dpa)

Seit diesem Wochenende ist wieder viel von einer Partei die Rede. Einer ganz jungen, AfD heißt sie und ist noch keine zwei Jahre alt. Am Sonntag war ein besonderer Tag für die Mitglieder – und Anhänger: Bei der Landtagswahl in Sachsen bekam die AfD so viele Stimmen von den Bürgern, dass sie zum ersten Mal Politiker in den Landtag schicken darf. Dort sitzen Politiker von vielen Parteien, die die Politik des Bundeslands bestimmen. Dass die AfD-Leute nun dabei sind, finden nicht alle gut.

Was bedeutet der Name?

Der Name „Alternative für Deutschland“ bedeutet, dass die Partei anders sein will als die anderen Parteien. Sie hat andere Ideen für Deutschland und eine andere Meinung dazu, was für Deutschland gut ist. Was sie genau vorhat, davon weiß man noch nicht viel. Ihr oberstes Ziel: Sie will den Euro in Deutschland abschaffen. Sie glaubt, dass es Deutschland mit einer eigenen Währung, zum Beispiel der alten D-Mark, besser gehen würde. Deshalb dagen auch viele Leute „Anti-Europa-Partei“ zur AfD

Zum ersten Mal in den Lantag gewählt – aus Protest?

Dass die AfD jetzt in einem Landtag sitzt, sorgt bei Politik-Experten und Parteien für spannende Zeiten. Die Experten fragen sich: Wird es der AfD in Zukunft gelingen, eine wirklich wichtige Partei zu werden? Das wäre dann auch für die anderen Parteien eine wichtige Sache. Denn je mehr Leute die AfD wählen, desto weniger Wähler-Stimmen erhalten die anderen Parteien. Schon am Montag hieß es: Wähler, die unzufrieden mit ihrer bisherigen Partei sind, hätten am Sonntag die AfD gewählt – sozusagen aus Protest. Nun sind viele gespannt, wie es in zwei Wochen für die AfD weitergeht. Dann werden in den Bundesländern Thüringen und Brandenburg neue Landtage gewählt. Ob dann wohl auch wieder AfD-Politiker mit dabei sein werden?

Kritik von anderen Parteien

Die anderen Parteien halten nichts davon, den Euro abzuschaffen. Im Gegenteil: Sie sind sicher, dass der Euro für Deutschland gut ist. Er macht es zum Beispiel viel leichter, mit anderen Ländern Geschäfte abzuschließen. Außerdem kritisieren manche Parteien die „AfD“, weil sie sich Sorgen machen, dass viele Menschen nun für die neue Partei stimmen und nicht mehr für sie.

Von dpa/Caroline Kron