Wissenschaftler erforschen Barbies

Wissenschaftler erforschen Barbies
Diese Barbie-Puppen stammen aus dem Jahr 1995 (von links nach rechts), 1975, 1983 und 1962. (Foto: dpa)

Eigentlich spielen hauptsächlich Kinder mit Barbies. In der Stadt Nürnberg beschäftigen sich aber auch Erwachsene mit den berühmten Puppen. Sie spielen allerdings nicht damit, sie forschen.

Barbies bestehen aus Kunststoff. Und auch wenn Barbies jung aussehen – irgendwann wird auch dieses Material alt. Die Experten berichten: Die Plastik-Haut werde nach vielen Jahren gelb und rissig. Mitarbeiter von Spielzeug-Museen wollen deshalb wissen, wie sie alte und wertvolle Barbie-Puppen schützen können.

Jede Puppe altert anders

Das Problem dabei: „Eine Barbie besteht aus einer Vielzahl von Kunststoffen. Und jedes Material altert anders“, sagt ein Experte. Bisher wussten die Fachleute nicht so viel über die genaue Zusammensetzung der Puppen.

Um mehr darüber herauszufinden, wurden Barbies aus verschiedenen Zeiten erforscht. Man hat sie zum Beispiel mit einem speziellen Licht beleuchtet. Die Fachleute untersuchten, wie sich einzelne Teile auflösen. Einige Teile zündeten sie sogar an. All das darf man mit der Barbie zu Hause natürlich nicht machen!

Kühle hilft

Die Forscher wissen nun, woraus die Puppen bestehen. In einem zweiten Schritt soll herausgefunden werden, wie man alte Barbies am besten jung hält. Manche Dinge wissen die Experten schon: Barbies sollten am besten kühl, fern von Sonnenlicht und mit möglichst wenig frischer Luft gelagert werden.

Von dpa