Sturm wütet auf den Philippinen

Sturm wütet auf den Philippinen
Der Wirbelsturm auf den Philippinen richtete große Schäden an - so schlimm wie vor einem Jahr kam es aber bisher nicht für die Menschen. (Foto: dpa)

Am Ende waren viele Menschen in Tacloban einfach nur froh. Der Wirbelsturm mit dem Namen „Hagupit“, der am Wochenende über die Stadt im Land Philippinen zog, verwüstete zwar eine Menge. Viele Häuser wurden komplett zerstört, Bäume und Strommasten knickten um, Straßen standen unter Wasser. Doch so schlimm wie vor einem Jahr kam es für die Bewohner nicht.

Damals, im November 2013, war auch ein heftiger Wirbelsturm über die Philippinen gefegt. Tausende Menschen kamen dabei ums Leben. Besonders hart traf es damals die Stadt Tacloban. Noch heute trauern dort viele Leute um Verwandte und Freunde, die sie verloren haben.

Wirbelstürme gibt es auf den Philippinen häufig. Das hat mit der Lage des Landes mitten im Pazifischen Ozean zu tun. Das Land besteht aus vielen Inseln. Doch der Sturm im Jahr 2013 blieb vielen Menschen besonders schmerzlich in Erinnerung.

Menschen früh in Sicherheit gebracht

Diesmal seien alle deutlich besser vorbereitet gewesen, sagte der Bürgermeister von Tacloban. Tausende Menschen wurden zum Beispiel viel früher in Sicherheit gebracht. Andere hatten sich in sicheren Räumen verschanzt.

Darum gab es dieses Mal in Tacloban zwar viele Schäden. Bisher sieht es aber danach aus, als ob nur wenigen Menschen etwas passiert ist. Ein Experte sagte: Die guten Vorbereitungen auf den Sturm hätten eindeutig Leben gerettet.

Am Sonntag, als der Sturm schon in andere Regionen gezogen war, räumten in Tacloban viele Menschen schon wieder auf. Eine Politikerin sagte: „Wir haben zwar kaputte Häuser, aber das Wichtigste ist: Wir leben noch.“

Von dpa