Videobeweis macht wieder Ärger

DFB-Pokal, Finale, FC Bayern München - Eintracht Frankfurt, im Olympiastadion. Torwart Sven Ulreich (2.v.r.) und Robert Lewandowski (r) diskutieren mit Schiedsrichter Felix Zwayer (2.v.l.).
Am Ende des Pokalfinales ärgerten sich die Bayern-Spieler über den Schiedsrichter. Foto: dpa

Darüber werden sich Spieler und Fans bestimmt noch eine Weile ärgern. Die Fußballer des FC Bayern München haben am Samstag das Finale im DFB-Pokal verloren. Stattdessen jubelten die Spieler von Eintracht Frankfurt über den Sieg.

Das allein machte die Bayern aber nicht sauer. Sie ärgerten sich über eine Entscheidung des Schiedsrichters kurz vor Schluss. Einer der Frankfurter hatte einen Gegner im Strafraum am Fuß getroffen. Die Bayern forderten Elfmeter. Doch Schiri Felix Zwayer sah das anders.

Vor seiner Entscheidung hatte er sich auf einem Bildschirm mehrere Zeitlupen angeschaut. Dieses Hilfsmittel nennt man Videobeweis. Warum sich Felix Zwayer gegen einen Elfmeter entschied, verriet er zunächst nicht. „Dann brauchen wir auch keinen Videobeweis, dann können wir es auch lassen“, sagte Bayerns Torwart Sven Ulreich verärgert.

In der Bundesliga hatte der Videobeweis zuletzt oft geholfen. Teilweise kam es aber auch zu falschen Entscheidungen. Das nächste Mal kommt die Technik bei der Weltmeisterschaft in Russland zum Einsatz.

VON DPA