Trubel um Riesenpandas in Berlin

Trubel um Riesenpandas in Berlin
Einer der Pandas knabbert am Bambus in seinem neuen Gehege in Berlin. (Foto: dpa)

Der Zoo der Stadt Berlin bekam am Mittwoch hohen Besuch. Bundeskanzlerin Angela Merkel war zu Gast. Die Politikerin kam aber nicht einfach mal so zum Spaß vorbei. Sie war bei der Eröffnung der neuen Anlage für zwei Riesenpandas dabei. Ab diesem Donnerstag sind die Pandas dann für alle Zoobesucher zu sehen.

Träumchen und Schätzchen

Die Tiere waren vor Kurzem aus ihrer Heimat China mit dem Flugzeug nach Deutschland gebracht worden. Sie heißen Jiao Qing und Meng Meng. Meng Meng bedeutet auf Deutsch Träumchen und Jiao Qing Schätzchen.

Von China geliehen

Hoher Besuch bei den Pandas: Kanzlerin Angela Merkel und der Staatspräsident von China, Xi Jinping (Foto: dpa)

Kein anderer Zoo in Deutschland hat Riesenpandas. Das Land China leiht Pandas aus. Die schwarz-weißen Bären bekommen aber nur Zoos von befreundeten Ländern. Und auch nicht umsonst. Einen Panda auszuleihen kostet im Jahr knapp eine Million Euro.

Die Pandas bleiben im Besitz von China. Das gilt auch für Babys, die in Zoos im Ausland geboren werden.

„Jiao Qing und Meng Meng werden sehnsüchtig von den Berlinern erwartet“, sagte Angela Merkel. Auch der Präsident von China war zur Eröffnung der Anlage gekommen. Er heißt Xi Jinping und er sagte, die beiden Pandas hätten ein sehr schönes neues Zuhause bekommen.

Teure Anlage

Die Anlage der Pandas hat sehr viel Geld gekostet: etwa zehn Millionen Euro! Das finden viele Leute nicht gut. Der Deutsche Tierschutzbund zum Beispiel kritisierte: Man hätte mit dem Geld erst einmal veraltete Gehege im Zoo verbessern können.

Von dpa