Trauer in Texas

Trauer in Texas
Viele Menschen waren nach dem Angriff auf einen Gottesdienst traurig. (Foto: dpa)

Sonntags gehen Christen auf der ganzen Welt in die Kirche. Sie feiern an diesem Tag zusammen, singen und reden über viele Dinge. Das nennt man Gottesdienst.

Angriff im Gottesdienst

In einem Gottesdienst in einem Dorf in den Vereinigten Staaten von Amerika ist nun etwas Schlimmes passiert. Ein Mann schoss auf die Menschen in einer Kirche. Dabei kamen 26 Menschen ums Leben. Später starb auch der Mann. Wahrscheinlich erschoss er sich selbst. Die Verletzten wurden in Krankenhäuser gebracht.

Viele Leute fragen sich seitdem: Warum hat der Mann das getan? Doch das war erst mal noch nicht klar. Fest steht nur: Der Mann war 26 Jahre alt und früher einmal Soldat.

Zweite Schießerei in kurzer Zeit

Wenn ein einzelner Schütze viele Menschen am selben Tag erschießt, spricht man auch von einem Amoklauf. Der Vorfall in Texas, von dem wir dir hier berichten, ist ein solcher Amoklauf. Erst vor Kurzem gab es einen weiteren in den USA: Vor einigen Wochen erschoss ein Mann aus einem Hotel mehr als 50 Menschen bei einem Konzert.

Diskussion um Waffen

Einige Politiker sagen, das wäre alles nicht passiert, wenn es in den USA schwieriger wäre, eine Waffe zu kaufen. Darum forderten sie strengere Gesetze gegen Waffen. Andere Politiker wie Präsident Donald Trump sagen, das sei nicht notwendig.

Den Menschen in dem Dorf war erst mal etwas Anderes wichtig. Junge und alte Leute trafen sich vor der kleinen, weißen Kirche mit dem braunen Dach. Sie legten Blumen auf den Boden und hielten Kerzen in der Hand. Sie sprachen miteinander.

Viele boten den Angehörigen Hilfe an. Präsident Donald Trump sagte: „Durch all die Tränen und die Traurigkeit stehen wir zusammen. Wir reichen uns die Hände, wir haken uns unter, wir sind stark.“

Von dpa