Mike Singer: „Jung sein heißt Spaß haben!“

Mike Singer: „Jung sein heißt Spaß haben!“
Mike Singer ist 17 und zurzeit einer der beliebtesten Musiker in Deutschland. (Foto: dpa)

Mike Singer (17) ist einer der angesagtesten Teenie-Stars in Deutschland. Seine erfolgreiche „Karma“-Tour ging durch 19 Städte. Am 2. Oktober startet seine „Karma Tour Reloaded“. Der Film „The Lego Ninjago Movie“ läuft an diesem Donnerstag in den deutschen Kinos an.

Mike, du hast zum Kinostart des neuen Lego-Ninjago-Films deinen Song „Jung und Frei“ neu aufgenommen. Was bedeutet es für Dich, jung und frei zu sein?

Für mich heißt das, zusammen mit meinen Freunden Spaß zu haben, ans Meer zu fahren, Blödsinn zu machen, auch einfach Zeit zu haben. Für den Ninjago-Film haben wir den Text aber komplett umgeschrieben: Da geht es jetzt vor allem darum, dass man gemeinsam alles schaffen kann. Dass man gemeinsam stark ist.

Im neuen Lego-Film muss Ninja-Kämpfer Lloyd die Stadt Ninjago retten. (Foto: dpa/Courtesy of Warner Bros. Pictures)

Warst du Lego-Fan als Kind?

Klar, ich habe immer die Polizeistation aufgebaut als Kind. Mein kleiner Bruder ist auch Super-Lego-Fan. Der ist zehn und baut auch alles Mögliche auf. Die habe ich ihm geschenkt. Meinen kleinen Bruder vermisse ich immer, wenn ich unterwegs bin, aber wir facetimen dann ganz viel.

Du warst bei The Voice Kids, hast einen YouTube-Channel mit drei Millionen Followern. Wie fing das bei dir an mit der Musik?

Angefangen habe ich mit elf oder zwölf Jahren. Da habe ich Songs nachgesungen. Irgendwann habe ich mit einem Kumpel zusammen Videos gemacht und die bei YouTube hochgeladen. Meine Freunde haben dann gesagt: Mach weiter. Das ist super. Und dann ist das irgendwann immer größer geworden. Dann kam die erste EP mit fünf Titeln, dann das Album KARMA und jetzt kam Warner Bros und hat mich gefragt, ob ich den Song für den Ninjago-Film machen kann.

Mike bei einem Konzert in Sachsen (Foto: dpa)

Wer sind deine Vorbilder?

The Weekend und Justin Timberlake fand ich immer gut. Die sind mega. Ich finde ihre Alben krass. Insgesamt höre ich aber alles, von Rap bis zu Balladen. Ich bin noch überhaupt nicht festgelegt.

Gehst du noch zur Schule und was sind deine Lieblingsfächer?

Sport ist mein Lieblingsfach, aber auch Englisch gefällt mir gut. Ich habe auch ganz gute Noten geschrieben. Zurzeit habe ich aber keine Schule, weil ich so viel unterwegs bin, das Abi werde ich aber trotzdem noch machen.

Was ist dein Berufswunsch, falls es mit der Musik doch nicht klappen sollte?

Ich möchte eigentlich keinen normalen Beruf machen. Es soll auf jeden Fall mit Musik zu tun haben. Ich könnte mir auch vorstellen, Produzent oder Manager sein. Ich lerne gerade so viel und möchte auf jeden Fall im Musikbusiness sein.

Das Gespräch führte Lioba Lepping

 

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