Stinkfaul, aber ziemlich berühmt

Stinkfaul, aber ziemlich berühmt
Faul und ziemlich frech: Garfield

Haben deine Eltern auch schonmal gesagt, dass du faul bist und darüber geschimpft? An diesem Sonntag ist Nichtstun kein Problem – denn dann ist  Welt-Faulpelztag. Wir stellen dir bekannte Faulenzer und Faultiere vor:

Probier’s mal mit Gemütlichkeit

KINA - zu: Woche im TV

Immer entspannt: Balu, der Bär

Die Affen toben wie verrückt durch den Wald, Panther Baghira macht sich dauernd Sorgen. Nur Balu, der Bär, bleibt im „Dschungelbuch“ immer entspannt. Und bringt seinem Menschenfreund Mogli mit dem bekanntesten Song des Films eine wichtige Weisheit bei: „Probier’s mal mit Gemütlichkeit!“ Denn mit Ruhe und Gemütlichkeit, findet Balu, „jagst du den Alltag und die Sorgen weg“.

 

 

 

Ein Leben für Lasagne

Faul und ziemlich frech: Garfield

Faul und ziemlich frech: Garfield

Fressen, schlafen, Fernsehen gucken – so sieht ein perfekter Tag für Garfield aus. Mäusejagen ist dem orangefarbenen Kater viel zu anstrengend – sehr zum Ärger seines Besitzers Jon. Der bezeichnet seinen Kater deswegen auch mal als „Speckkloß mit Streifen“. Garfield wurde in einem italienischen Restaurant geboren. Vielleicht ist das der Grund für seine Sucht nach einem speziellen Gericht: Lasagne.

 

 

 

Einfach anders

Konnte Schule gar nicht leiden: Albert Einstein (Bild: dpa)

Konnte Schule gar nicht leiden: Albert Einstein

Oft werden Menschen „faul“ genannt – dabei sind sie nur anders. So ist das auch bei Albert Einstein: Der berühmte Mathematiker hatte als Kind oft keine Lust auf Schule, er konnte seine strengen Lehrer nicht ausstehen. Mit 15 brach er die Schule ab. Doch er las sehr, sehr viele Bücher und machte sich seine eigenen Gedanken. Die veränderten später die Welt.

 

 

 

 

 

 

Langschläfer

Löwen sind Langschläfer. (Bild: dpa)

Löwen sind Langschläfer. (Bild: dpa)

Löwen sind Riesen-Faulenzer – und zwar nicht nur, wenn sie im Zoo leben. In freier Natur schlafen und dösen Löwen oft um die 20 Stunden am Tag. Sie brauchen nicht so häufig zu jagen, weil sie recht groß sind und viel Fleisch auf einmal fressen können. Das reicht dann für eine Weile – und die Löwen können sich ausruhen. Das ist für sie auch leichter als für andere Tiere: Sie brauchen keine Angst vor anderen Jägern zu haben. Denn wer würde schon einen schlafenden Löwen wecken?  Übrigens schnarchen manche Löwen  dabei sehr, sehr laut.

 

 

 

 

Zersauste Liese

Die Struwwelliese (Bild: Schwager & Steinlein Verlag)

Die Struwwelliese (Bild: Schwager & Steinlein Verlag)

Waschen? Haare kämmen? Kartoffeln schälen?  Darauf hat die Struwwelliese keine Lust.  Sie ist sogar zu faul, um beim Laufen über die Straße nach oben zu blicken – und wird prompt von einem Auto angefahren. Danach trägt sie brav Kleid, Lackschuhe und bürstet sogar ihre Haare. Das Kinderbuch sollte Mädchen in den 60er-Jahren beibringen, wie wichtig Ordnung ist. Wir finden: Verstrubbelt sieht Liese eigentlich viel schöner aus!

 

 

 

 

 

 

 

Woher kommt der Begriff „Faulpelz“?

Früher haben Leute, wenn sie von Faulpelz gesprochen haben, die  Schimmelschicht auf verfaulten, also zu lange liegen gebliebenen Lebensmitteln gemeint. Seit rund 400 Jahren  bezeichnet man damit träge, arbeitsscheue Menschen. Es sollen die Schweizer gewesen sein, die das Wort zuerst als Beleidigung verwendet haben.  In dem Wort faul steckt auch das griechische Wort für „Eiter“ – und das hat ja auch was mit faulen zu tun.

Von Caroline Kron und Annika Leister