Roboter geht für Schüler in die Schule

Die norwegische Entwicklerin Karen Dolva zeigt am 07.03.2018 ihren Roboter AV1 in Berlin. (Foto: dpa)
Dieser kleine Roboter nimmt mit Kamera und Mikrofon auf, was im Klassenraum passiert. (Foto: dpa)

Stell dir vor, du kannst nicht in die Schule gehen, weil du krank bist. Damit du nicht alles verpasst, könnte dir ein Roboter den verpassten Schulstoff übermitteln! Gibt es nicht? Von wegen! Gerade werden die Roboter bei Kindern in Krankenhäusern in Berlin und Hamburg getestet.

In der Klasse sitzen die Schulkinder auf ihren Plätzen. Aber auf einem Tisch sitzt ein kleiner, weißer Roboter. Der ist etwa 27 Zentimeter groß und wiegt ein Kilo.

Der kleine Roboter heißt AV1 und ist eine Art Stellvertreter. Er nimmt mit seiner Kamera und seinem Mikrofon auf, was im Unterricht passiert. Das tut er für Kinder, die nicht selbst im Klassenzimmer dabei sein können. Etwa, weil sie im Krankenhaus liegen.

Roboter ersetzt aber nicht die Freunde

Kinder, die längere Zeit krank sind, bekommen Unterricht zu Hause oder im Krankenhaus. Schließlich sollen sie den Schulstoff nicht verpassen.

Doch so ein Privat-Unterricht ersetzt nicht das Lernen in der Klasse. Die Erfinder meinen: Durch den Roboter können kranke Schulkinder den Unterricht verfolgen und Kontakt zu ihren Freunden haben.  (dpa)

Mehr zum Thema „Roboter“ liest du hier:

In Bonn tanzen die Roboter