Verbündete treffen sich

Verbündete treffen sich
So sieht das Zeichen der Nato aus. (Foto: dpa)

Manchmal tun sich verschiedene Länder auf der Welt zusammen. Sie versprechen sich gegenseitig, aufeinander aufzupassen. Wenn einer von ihnen angegriffen wird, wollen sie sich helfen. Bei so einer Abmachung spricht man von einem Bündnis. Ein berühmtes Bündnis, in dem auch Deutschland mitmacht, ist die Nato.

Das Wort Nato ist die Abkürzung für einen englischen Namen: „North Atlantic Treaty Organization“. Auf Deutsch heißt die Nato „Nordatlantik-Pakt“. Ein Pakt ist ein anderes Wort für Bündnis. Die Nato ist ein Militär-Bündnis. Als sie gegründet wurde, hatten einige Länder Sorge vor einem Krieg mit der Sowjetunion. Das war ein riesiger Staat, der aus mehreren Teilstaaten bestand, darunter Russland und die Ukraine. Heute gibt es die Sowjetunion nicht mehr.

Die Nato aber gibt es weiter. Heute machen 28 Staaten bei der Nato mit: zum Beispiel die USA, Großbritannien, die Türkei und auch Deutschland.

Militär-Chefs beraten sich

Am Mittwoch kommen in der Stadt Brüssel im Land Belgien Vertreter der Mitglieder zusammen, und zwar die Verteidigungsminister. Diese Politiker sind unter anderem für das Militär ihrer Länder zuständig.

Worüber sie reden werden? Vermutlich auch über den stärksten Mitgliedsstaat der Nato: die USA. Dort regiert seit Kurzem ein neuer Präsident: Donald Trump. Manche fragen sich, ob er das Bündnis genauso wichtig findet wie seine Vorgänger.

Denn Donald Trump hatte die Nato als veraltet bezeichnet. Später sagte er aber auch, dass er zu dem Bündnis stehe. Das Nato-Treffen am Mittwoch und Donnerstag ist nun das erste, seit Donald Trump Präsident ist. Fachleute sind gespannt, wie sich die Vertreter der USA bei dem Treffen verhalten.

Von dpa