„Ich habe mich oft versprochen“

„Ich habe mich oft versprochen“
Charlotte und Jesse interviewen den Fußball-Star. (Foto: Disney)

Fußballstar Lukas Podolski hat einen neuen Nebenjob: In der Zeichentrick-Fernsehserie „Die Garde der Löwen“ ist er als Synchronsprecher im Einsatz: Er leiht einem Stachelschwein seine Stimme. Unsere Kinderreporter Charlotte und Jesse haben Poldi im Tonstudio getroffen und ihm einige Fragen gestellt.

Wie bist du dazu gekommen, dass du nun als Synchronsprecher im Einsatz bist?

Lukas Podolski: Ich habe die Anfrage bekommen. Und da mein Sohn den Film und die Serie kennt, habe ich schnell zugesagt. Und bald kann man meine Stimme im Fernsehen hören. Da freue ich mich schon drauf.

Erinnerungsfoto mit Poldi – auch Charlottes kleiner Bruder Friedrich (vorne) durfte mit aufs Bild. (Foto: Disney)

Erinnerungsfoto mit Poldi – auch Charlottes kleiner Bruder Friedrich (vorne) durfte mit aufs Bild. (Foto: Disney)

Hat dich so etwas schon länger interessiert? Fußball und Synchronsprechen sind ja doch sehr unterschiedliche Dinge.

Lukas Podolski: Man macht auch viel außerhalb des Fußballs, wie Interviews oder Aufsager für die Werbung. Daher war das nicht komplett neu für mich. Aber es ist das erste Mal, dass ich synchronisiere.

Hast du dich oft versprochen?

Lukas Podolski: Ja, sehr oft. Man muss einen Satz fünf- oder zehnmal wiederholen, bis man ihn sauber und genau drin hat. Man tauscht einzelne Stellen aus, fügt Wörter ein und andere nimmt man wieder raus. Bis ein Satz komplett fertig ist, dauert es also ganz schön lange.

Ist dir etwas Peinliches oder Lustiges passiert?

Lukas Podolski: Eigentlich nicht. Man verspricht sich zwar sehr oft, aber das ist normal.

Poldi und das Stachelschwein (Foto: Disney)

Poldi und das Stachelschwein (Foto: Disney)

Hast du eine Lieblingsfigur in der Serie?

Lukas Podolski: Das Nilpferd, weil es so stark ist wie ich.

Magst du das Stachelschwein? Hat es einen Charakter, der dir gefällt oder der dir sogar ähnlich ist?

Lukas Podolski: Das Stachelschwein macht ja auch Kopfbälle wie ich. Aber ich kann mehr Bälle hochhalten als das Stachelschwein.

Möchtest du so etwas jetzt öfter machen?

Lukas Podolski: Es macht auf jeden Fall Spaß. Wenn man dann am Ende die Serie sieht und sich selbst im Fernsehen hört, kriegt man noch mehr Lust darauf. Mal sehen, was die Zukunft bringt. Meine Hauptaufgabe soll der Fußball bleiben, aber wenn solche Anfragen in Zukunft kommen, würde ich es wieder machen.

Der Star mal woanders: bei der Arbeit im Synchronstudio (Foto: Disney)

Der Star mal woanders: bei der Arbeit im Synchronstudio (Foto: Disney)

Könntest du dir vorstellen, noch mal vor der Kamera zu stehen?

Lukas Podolski: Ich hatte ja schon eine Rolle im Kinofilm „Macho Man“. Und das hat Spaß gemacht. Wenn solche Anfragen in Zukunft kommen und die Zeit passt, würde ich so etwas gern häufiger machen.

Wie finden deine Fußballkollegen, dass du das Stachelschwein synchronisierst?

Lukas Podolski: Das wissen die noch gar nicht. Wenn sie mich dann hören, wird es sicher den einen oder anderen Kommentar von denen geben. Aber damit muss man rechnen, wenn man so etwas macht.

Wie findet dein Sohn, dass du das machst?

Lukas Podolski: Der weiß, warum ich im Synchronstudio bin. Aber er weiß noch nicht, dass ich ein Stachelschwein bin. Er wird es erst sehen, wenn es im Fernsehen läuft.

Magst du lieber Zeichentrickserien oder Serien  mit echten Menschen?

Lukas Podolski: Da ich zwei Kinder habe, laufen bei mir meistens Zeichentrickserien. Aber die gucke ich auch gern selber.

Was war deine Lieblingssendung, als du Kind warst?

Lukas Podolski: Es gab früher eine Fußballsendung aus Japan: „Tsubasa“ hieß die. Perfekte Sendung. Man kann aus solchen Serien oder Zeichentrickfilmen auch sehr viel für den Alltag mitnehmen. Ich habe früher Fußballserien geschaut und bin dann raus auf den Sportplatz gegangen und habe versucht, das nachzuspielen.

Hast du als Kind „König der Löwen“ geguckt?

Lukas Podolski: Den Film habe ich schon häufiger gesehen, auch mit meinem Sohn zusammen. Den schaue ich mir immer wieder gerne an. Er ist lustig und traurig zugleich.

Das Gespräch führten unsere Kinderreporter Charlotte und Jesse

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