Gottesdienste zu Ostern

Gottesdienste zu Ostern
Bei einem Gottesdienst in Indien spielt ein Schauspieler Jesus. (Foto: dpa)

Große und kleine Kreuze, Figuren von Jesus Christus. Das konnte man am Freitag an vielen Orten auf der Welt sehen. Gläubige Christen trugen sie mit sich. Damit erinnerten sie an Jesus Christus. Das sind nicht die einzigen Gottesdienste an diesem Wochenende.

In der Bibel steht, dass Jesus an diesem Tag gestorben ist, vor mehr als 2000 Jahren. Er war von den damaligen Machthabern in der Stadt Jerusalem verurteilt und an ein Kreuz genagelt worden. Sein Kreuz musste Jesus zuvor selbst durch die Straßen schleppen.

Kar bedeutet Trauer

Gekreuzigt wurde Jesus auf dem Hügel Golgatha. Wegen seines Todes nennt man diesen Freitag Karfreitag. Der Name kommt von dem veralteten Wort „kara“ oder „chara“. Das bedeutet Trauer oder Klagen.

Auf der ganzen Welt erinnern Christen an diesen Tag. Es gibt Gottesdienste, die Gläubigen singen und beten. An vielen Orten werden auch Schauspiele gezeigt, die die Szenen aus der Bibel zeigen. Manche Gläubige tragen sogar selbst ein riesiges Kreuz mit sich, um den Leidensweg Jesu nachzuempfinden.

Messe mit Papst am Sonntag

Besonders viele Christen kommen zur Osterzeit in die Stadt Jerusalem. Dort soll Jesus kurz nach seinem Tod auferstanden sein. Diese Auferstehung feiern Christen auf der ganzen Welt am Ostersonntag. Es ist das höchste Fest des Christentums.

Auch am Ostersonntag wird es überall auf der Erde in Kirchen Gottesdienste geben. Der Papst, Oberhaupt der katholischen Kirche, wird eine Messe im Petersdom abhalten. Die berühmte Kirche steht im Vatikan. Das ist ein kleiner Staat mitten in der italienischen Hauptstadt Rom.

Von dpa