Fußball-Bosse streiten um Geld

Hier sind Karl Hopfner (links), Präsident des FC Bayern München, und DFL-Geschäftsführer Christian Seifert zu sehen. (Foto: dpa)
Hier sind Karl Hopfner (links), Präsident des FC Bayern München, und DFL-Geschäftsführer Christian Seifert zu sehen. (Foto: dpa)

Eine Fußball-Mannschaft voller Stars kostet unheimlich viel Geld. Das gilt besonders für Vereine wie den FC Bayern München, aber auch für andere Profi-Clubs.  Um ihre Spieler bezahlen zu können, müssen die Vereine also viel Geld einnehmen. Sie verlangen Eintritt fürs Stadion, verkaufen Trikots und andere Fanartikel. Den größten Teil verdienen die deutschen Clubs mit Fernsehgeldern. 

Damit ist Geld gemeint, das Fernsehsender und andere Medien an die Vereine zahlen. Sie zahlen dafür, dass sie über Fußball-Spiele berichten dürfen, zum Beispiel aus der ersten und zweiten Bundesliga. Manche dürfen ganze Partien zeigen, andere nur kurze Ausschnitte.

Die Deutsche Fußball Liga sammelt das Geld für die deutschen Profi-Vereine ein und verteilt es. Den größten Teil bekommen die Bundesligisten. Deutlich weniger erhalten die Vereine aus Liga zwei.

Geld ist abhängig vom Erfolg

Wie viel jeder bekommt, hängt vom Erfolg der vergangenen Jahre ab. Die letzte Saison zählt am meisten. Je besser die Vereine in der Tabelle abschneiden, desto mehr Geld bekommen sie. Der Meister erhält also deutlich mehr als der Tabellenletzte.

Am Mittwoch trafen sich die Bosse der Profi-Clubs in der Stadt Frankfurt am Main. Sie sprachen unter anderem darüber, wie das Geld unter den Vereinen verteilt wird.  In diesem Punkt sind sich die Bosse alles andere als einig. Manche finden, die erfolgreichen Clubs müssten noch mehr Geld bekommen. Andere sagen: Die Verteilung sollte auch davon abhängen, wie viele Fans die einzelnen Vereine ins Stadion locken.

Von dpa

Tags: