Waffen für den Irak?

Waffen für den Irak?
Die Kämpfer der Gruppe IS im Irak machen vielen Bewohnern Angst. (Bild: dpa)

Tausende Kämpfer ziehen durch das Land Irak. Sie stürmen Dörfer und Städte. Menschen fürchten um ihr Leben. Die Kämpfer gehören zu einer Gruppe. Sie wird IS genannt und will mehr Macht. Die Abkürzung IS steht für Islamischer Staat.

Soldaten im Irak versuchen, die Gruppe zu stoppen. Doch das gelingt nicht so richtig. Deshalb wollen einige Länder, darunter Frankreich, nun Waffen in den Irak liefern. Sie hoffen, damit dem Land zu helfen – und die bedrohten Menschen zu beschützen.

Waffen statt Soldaten schicken

Aus Sicht der Länder haben Waffenlieferungen verschiedene Vorteile. Sie müssen zum Beispiel keine Soldaten aus dem eigenen Land in den Irak schicken. Denn das wäre für die Soldaten gefährlich.

Trotzdem sagen viele Menschen: Es ist falsch, Waffen in andere Länder zu liefern. Denn diese werden oft dazu benutzt, andere Menschen zu verletzen oder umzubringen.

Wer wird die Waffen nutzen?

Außerdem könnten die Waffen in die falschen Hände geraten. „Manchmal tauchen Waffen irgendwo auf, wohin sie gar nicht verkauft wurden“, erklärt ein Experte. Ein weiteres Problem: Waffen halten sehr lange. Man weiß also nicht so genau, wer sie in Zukunft gegen wen einsetzt.

Auch in Deutschland diskutieren Politiker darüber, wie man den Menschen im Irak helfen kann. Bislang möchte die Regierung keine Waffen in das Land liefern. Dafür wird Deutschland andere Dinge dorthin schicken: zum Beispiel besondere Fahrzeuge und Schutzwesten.

Von dpa