Brrr! Kalte Dreharbeiten zu „Heidi“

Brrr! Kalte Dreharbeiten zu „Heidi“
In Kleid und kurzer Hose in der Kälte: Quirin Agrippi als Geißenpeter und Anuk Steffen als Heidi in einer Szene aus dem Film (Foto: dpa)

Sie wohnt bei ihrem Großvater Almöhi in einer einfachen Hütte. Mit ihrem Freund Geißenpeter hütet sie Ziegen in den Bergen. Bis sie eines Tages fort muss – in die Stadt. Von wem ist hier die Rede? Na klar: von Heidi!

Die Geschichte über das Mädchen kennen eine Menge Leute. Es gibt Bücher, Filme und Comics über sie.

Seit Donnerstag, dem 10. Dezember, läuft ein neuer Heidi-Film in den Kinos. Anuk Steffen spielt darin Heidi. Sie ist 10 Jahre alt. Der 14-jährige Quirin Agrippi spielt Peter. Wir haben mit den beiden gesprochen.

Wie seid ihr auf die Idee gekommen, euch für die Rollen zu bewerben?

Anuk: Ich habe in der Zeitung ein Inserat gesehen und habe gesagt: “Mama, kann ich mich mal bewerben?” Dann meinte sie so “Ja”. Dann war ich bei sechs oder sieben Castings. Und dann kam eine E-Mail an meine Mama, in der stand: Ich habe die Rolle.

Wie war das bei dir, Quirin?

Anuk (Heidi) und Quirin (Geißenpeter) (Foto: dpa)

Anuk (Heidi) und Quirin (Geißenpeter) (Foto: dpa)

Quirin: Mich haben meine Klassenkameraden auf die Idee gebracht. Sie haben gesagt, ich sollte mich da anmelden. Ich war eigentlich schon ein Jahr zu alt, das ging nur bis 12 Jahre, ich war aber schon 13.

Aber ich bin eben nicht gerade der Größte. Dann habe ich mich aus Spaß angemeldet. Ich habe es nicht Ernst genommen und bin dann irgendwie in das Casting reingerutscht.

Und es hat geklappt. Wie fandet ihr dann die Dreharbeiten?

Anuk: Cool.

Quirin: Kalt.

Anuk: Mit cool sind beide Sachen gemeint!

Was war so kalt?

Quirin: Es gab nur so kleine Lichtblicke der Sonne. Vor allem bei der Szene, als ich Heidi das Essen klaue, war es sehr kalt. Wir haben richtig gefroren. Die anderen waren in Daunenjacken schön warm eingepackt und wir waren dort in kurzen Hosen und kurzen Ärmeln am Rumhüpfen.

Anuk: Das Rumsitzen war schlimm. Und die Füße waren sehr kalt. Wir bekamen deshalb so Sohlen an die Füße, die wurden mit Hautkleber festgemacht. Aber das ging nicht so gut. Zuerst verlor Quirin seine Sohlen, dann sind meine am Boden kleben geblieben.

Von dpa