Kino-Tipp: Maikäfer, flieg!

Kino-Tipp: Maikäfer, flieg!
Christl (Zita Gaier) lebt in der Zeit des Zweiten Weltkriegs. Ihre Stadt ist zerstört. Da muss auch mal eine Christbaumkugel als Spielzeug herhalten. (Foto: dpa)

Ein freches Mädchen, mitten im Krieg: Diese Geschichte erzählt der Film „Maikäfer, flieg“, der am Donnerstag startet. Das Kinderbuch, auf dem der Film basiert, wurde von Christine Nöstlinger geschrieben.

Christine kann sich nur an Krieg erinnern. Sie ist neun Jahre alt und lebt mit ihrer älteren Schwester, ihrer Mutter und ihren Großeltern in Wien im Land Österreich. Und zwar während des Zweiten Weltkriegs. Der Vater ist Soldat und kämpft weit entfernt. Von dieser Familie handelt der Film „Maikäfer, flieg“. Er kommt am morgigen Donnerstag, 27. April, ins Kino.

Hart und heiter

Auf der einen Seite ist die Geschichte traurig: Christine und ihre Familie leben nämlich zwischen Trümmern. Denn die Stadt Wien ist zerstört, das Ende des Krieges naht. Dennoch versucht die Familie, irgendwie normal zu leben.

Trotz der schrecklichen Zeit ist der Film auch heiter und komisch. Denn er ist aus der Sicht Christines gedreht. Und das Mädchen ist mutig, frech, hat einen eigenen Kopf und ist mitfühlend.

Vielleicht kennst du das Buch „Maikäfer, flieg!“. Geschrieben hat es Christine Nöstlinger. Sie hat auch eigene Erinnerungen darin verarbeitet: Sie hat nämlich selbst den Zweiten Weltkrieg als Kind in der Stadt Wien erlebt.

Von dpa

Mehr zum Thema:

Schwierige Geschichten für Kinder: Das ist Christine Nöstlinger