Kinoneustart „Matti und Sami“ – Lügen fürs Familienglück

HANDOUT - Matti (Mikke Rasch) und Sami (Nick Holaschke) in einer Szene des Films
Matti und Sami sind nicht nur bei der Kleidung kreativ. Auch beim Lügen fällt ihnen was Außergewöhnliches ein. (Foto: dpa)

Kinderreporter Johann (11) (Foto: Goyert)

Ich habe mir den Film „Matti und Sami und die drei größten Fehler des Universums“ angesehen. Die Geschichte ist aus einem Roman entstanden, den ich auch gelesen habe.

Ob mir Film oder Buch besser gefallen haben? Das verrate ich euch gleich!

Darum geht es

In dem Film geht es um eine Familie. Sie besteht aus dem finnischen Vater Sulo, der deutschen Mutter Annette und den zwei Brüdern Matti (10) und Sami (5). Doch gut läuft es in der Familie nicht, da Vater und Mutter streiten und so manche Lüge ans Licht kommt. Alle brauchen Urlaub.

Da kommt es wie gerufen, dass Mattis Freund Turo, dessen Familie ein Ferienhaus in Finnland besitzt, ihn fragt, ob er und seine Familie in den Ferien nicht mit ihnen dorthin fahren wollen. Doch Mattis Familie kann sich eine solche Reise nicht leisten. Deshalb versuchen Matti und sein Bruder bei einem Gewinnspiel ein Haus in Finnland zu gewinnen.

Verzweifelt darüber, dass es so viel Streit gibt, bastelt Matti selber einen Brief mit der Nachricht, dass sie gewonnen hätten. Als alles im Briefkasten ist, bereut er seine Tat. Doch zu spät. Freudig findet die Familie den Brief und macht sich auf den Weg nach Finnland. Dort häufen sich die Übel…

Das Buch

Matti (hier im Bild rechts), sein Bruder und seine Eltern stehen vor einem Haus in Finnland. Foto: -/Universum Film/dpa - ACHTUNG: Verwendung nur für redaktionelle Zwecke im Zusammenhang mit der Berichterstattung über diesen Film und nur mit Urheber-Nennung ACHTUNG: Dieses Foto hat dpa bereits im Bildfunk gesendet - Honorarfrei nur für Bezieher des Dienstes dpa-Nachrichten für Kinder +++ dpa-Nachrichten für Kinder +++(Foto: dpa)

Filmszene: Matti (links), Papa Sulo, Mama Annette und Sami freuen sich über das neue, schöne Haus in der Natur. (Foto: dpa)

Ich finde, dass der Film fast alles übernommen hat, was im Buch zu finden war. Trotzdem gab es ein paar Details, die sich vom Buch unterscheiden, aber an der Geschichte ändert das nichts.

Da das Buch auch nicht so lang ist, konnte die ganze Geschichte gut übernommen werden, ohne dass ich dachte: “ Ach, das Buch war aber besser.“ Man musste auch nicht das Buch kennen, um Handlungen zu verstehen (wie bei Harry Potter, wo keins der Bücher ganz in einen Film gepasst hat). Die Szenen erklären sich von selbst.

Mein Fazit

Mir hat der Film gut gefallen, da er eine schöne und gut nachvollziehbare Geschichte enthält – und nichts aus dem Buch oder meinen Vorstellungen weggelassen hat. Mir hat auch gefallen, dass der Film sehr deutlich zeigt, dass man mit Lügen nicht weit kommt, im Gegenteil: dass man die Lage sogar noch verschlimmert. Oder wie es Taxifahrer Kurt (Mattis Onkel) sagt: „Lügen wachsen schneller als Bambus.“

Ich finde, dass der Film Kinder ab sieben Jahre auf alle Fälle interessieren könnte und definitiv einen Kinobesuch wert ist.

KINDERREPORTER JOHANN (12)

Verlosung

Hast du jetzt richtig Lust, den Film zu schauen? Dann aufgepasst: Wir verlosen drei „Matti und Sami“-Pakete. In jedem sind je ein Buch und zwei Freikarten für den Kinofilm. Wenn du gewinnen willst, dann schicke eine Mail mit Namen, Alter und Adresse bis zum 22. April:
ksta-duda@dumont.de