Lese-Tipp: Die besten Schmöker

Lese-Tipp: Die besten Schmöker
Bunt, laut, lustig, ernst oder spannend: Die besten Kinder- und Jugendbücher wurden auf der Frankfurter Buchmesse ausgewählt. Wir stellen sie dir vor. (Fotos: Klett, Carlsen, Magellan, Gerstenberg, Collage: Duda)

Jedes Jahr erscheinen Tausende neue Bücher für Kinder und Jugendliche. Aber welche sind wirklich gut? Auf der Frankfurter Buchmesse wurden jetzt die herausragendsten Werke ausgezeichnet. Wir stellen sie euch vor.

Die besten Kinder- und Jugendbücher wurden gerade auf der Frankfurter Buchmesse ausgezeichnet. Der Jugendliteraturpreis ist der wichtigste Preis für Kinder- und Jugendbücher in Deutschland. Eine Jury aus neun Erwachsenen vergibt ihn in vier Kategorien: für das beste Bilderbuch, Kinderbuch, Jugendbuch und Sachbuch. Außerdem vergibt eine Jugendjury einen eigenen Preis.

Lest mal rein! Das sind die Gewinner 2017:

Ein strenger General bewacht die Buchseiten. (Foto: Klett)

Bestes Bilderbuch: „Hier kommt keiner durch!“ von Isabel Minhós Martins Êin strenger General beschützt die Seiten dieses Buches. Er soll darauf aufpassen, dass niemand von der linken Seite auf die rechte Seite gelangt. Aber das ist gar nicht so einfach!

 

 

 

 

 

Sally ist ein Gorilla. (Foto: Gerstenberg)

Bestes Kinderbuch: „Sally Jones. Mord ohne Leiche“ von Jakob Wegelius Dieses Buch hat eine ungewöhnliche Heldin: Sally Jones ist eine eine Gorilladame, die Maschinen mag. Sie macht sich auf den Weg von Lissabon nach Indien und erlebt dabei einige Abenteuer.

 

 

 

 

 

Wie leben Bienen? (Foto: Gerstenberg)

Bestes Sachbuch: „Bienen“ von Piotr Socha Für Kinder im Schulalter wird hier das Leben der Bienen in bunten Zeichnungen auf großen Doppelseiten erklärt.

 

 

 

 

 

 

Vier Jugendliche und ihr Leben im kalten US-Bundesstaat Alaska (Foto: Carlsen)

Bestes Jugendbuch: „Der Geruch von Häusern anderer Leute“ von Bonnie-Sue Hitchcock Das Buch erzählt die Geschichte von vier Jugendlichen, die im kalten Alaska leben. Ruth, Dora, Alyce und Hank haben kleine und sehr große Probleme zu bewältigen. Ruth zum Beispiel wird schwanger, ohne es zu wollen. Und Doras Vater trinkt zu viel Alkohol. Wichtig in dem Roman: die Gerüche! Die Autorin Bonnie-Sue Hitchcock beschreibt ganz genau, wie die Heimat der Jugendlichen riecht.

 

 

 

 

Um eine heimliche, sehr schöne Liebe geht es in „Nur drei Worte“ (Foto: Carlsen)

Preis der Jugendjury: „Nur drei Worte“ von Becky Albertalli Simon hat Blue noch nie gesehen. Doch er hat schon Dutzende Emails mit ihm ausgetauscht. Die sind witzig und werden immer wichtiger für Simon. Denn langsam verliebt er sich in Blue. Doch er weiß nur, dass Blue auf seine Schule geht – aber nicht wer Blue ist.

 

 

 

 

 

Preis für Neue Talente: „Lizzy Carbon und der Klub der Verlierer“ von Mario Fesler Lizzy ist 13 und in der Schule nicht besonders beliebt. Zu einem Schulfest startet sie aus Versehen eine Projektgruppe mit allen Außenseitern der Unterstufe.

Gudrun Pausewang hat ein Leben lang für Kinder geschrieben. (Foto: dpa)

Preis für Lebenswerk: Gudrun Pausewang Den besonderen Preis erhält nicht ein bestimmtes Buch, sondern ein Autor, der besonders viele tolle Bücher für Kinder und Jugendliche geschrieben hat. In diesem Jahr hat Gudrun Pausewang ihn gewonnen. Vielleicht hast du schon mal von ihrem Roman „Die Wolke“ gehört? In vielen Schulklassen wird er im Deutschunterricht gelesen. In dem Buch geht es um einen Unfall in einem Atomreaktor, der die Umgebung verseucht. Die Leser folgen einem Mädchen, das versucht in der Panik nach dem Unfall zu überleben.

Von ann