Steckbrief Basektball

Steckbrief Basektball
Dirk Nowitzki ist der bekannteste deutsche Basketballer. (Foto: dpa)

Bald startet „Der perfekte Wurf“ – ein Kinofilm über Dirk Nowitzki auch in Kölns Kinos, und in denen der Region. Du willst dir auch den Film über Deutschlands wohl erfolgreichsten Baseketball-Star anschauen? Brauchst dafür noch ein bisschen Nachhilfe in Sachen Regeln und Vokabular? Bitteschön! Wir haben die wichtigsten Begriffe für dich zusammengesammelt.

  • SPIELIDEE: Möglichst viele Punkte erzielen, indem man den Ball in den gegnerischen Korb wirft
  • MANNSCHAFTEN: Zwei Teams mit je fünf Feldspielern und bis zu sieben Auswechselspielern
  • BALL: Er besteht aus einer aufblasbaren Gummiblase, die von einer Schicht aus Naturleder oder Kunstleder überzogen ist
  • KORBHÖHE: 3,05 Meter. Das ist ungefähr so hoch wie das Stockwerk eines Hauses
  • SPIELFELD: 28 Meter lang und 15 Meter breit. Darauf sind verschiedene Linien zu sehen, die bestimmte Bereiche kennzeichnen
  • SPIELZEIT: Ein Spiel dauert viermal zehn Minuten; dazu kommen zwei Viertelpausen von je zwei Minuten und eine Halbzeitpause von zehn bis 15 Minuten. Bei Gleichstand am Ende der Spielzeit gibt es so lange jeweils fünf Minuten Verlängerung, bis eine Mannschaft mehr Punkte hat.
  • PUNKTE: Ein normaler Korb aus dem Spiel heraus gibt zwei Punkte. Ein Treffer, der durch einen Wurf hinter einer bestimmten Halbkreis-Linie erzielt wurde, bringt drei Punkte. Für einen Korb durch einen Freiwurf gibt es einen Punkt.

Die wichtigsten Regeln/Verstösse

  • SCHRITTFEHLER: Ein Spieler darf mit dem Ball in der Hand nur zweimal mit den Füßen den Boden berühren, ohne zu dribbeln. Sonst ist dies ein Schrittfehler – und der Schiedsrichter pfeift Einwurf für die gegnerische Mannschaft.
  • DOPPELDRIBBLING: Wenn ein Spieler aufgehört hat zu dribbeln und den Ball in beiden Händen hält, darf er danach nicht einfach wieder anfangen zu dribbeln. Sonst gibt es auch hier Einwurf für den Gegner. Hat man den Ball aufgenommen, kann man nur noch den Sternschritt machen. Das bedeutet: Um das Standbein herum kann man das andere Bein setzen, wie man möchte. Hauptsache, das Standbein bleibt, wo es ist.
  • ZEITREGELN: Bei einem Angriff sollten die Spieler nicht herumtrödeln. Die angreifende Mannschaft hat nämlich nur eine bestimmte Anzahl an Sekunden, um den Ball in die gegnerische Hälfte zu bringen und ihren Angriff abzuschließen. Die Zeit wird gestoppt. Außerdem dürfen sich Spieler der angreifenden Mannschaft nur kurz in der gegnerischen Zone unter dem Korb aufhalten
  • CARRYING/PALMING ist ein Verstoß, bei dem der Spieler weiterdribbelt, nachdem er den Ball für kurze Zeit in einer Hand oder beiden Händen gehalten hat. TRAVELLING nennt maneinen Schrittfehler, bei dem in Ballbesitz zu viele Schritte ohne Dribbeln ausgeführt werden. Sobald ein Spieler aufhört zu dribbeln, darf er sich zwar auf einem Fuß stehend hin und her drehen, allerdings den Ball nicht loslassen, bevor er von diesem Fuß auf den anderen wechselt, denn sonst würde dies als Travelling gelten.
  • Ein weiteres Foul nennt sich SHOT CLOCK: Hier muss die angreifende Mannschaft innerhalb der ablaufenden Zeit zum Wurf kommen. Wird die Zeitvorgabe übertreten, verliert das Team den Ballbesitz.

Und ein paar Begriffe

  • KEY/LANE: Der Korb
  • POINT GUARD (gesprochen: Pöint Gard), ist der Aufbauspieler seiner Mannschaft. Er ist dafür zuständig, den Ball nach vorne zu bringen, viele Pässe zu den anderen zu spielen
  • LAY-UP: Der Spieler springt unterhalb des Korbes mit dem Ball hoch und führt einen Korbleger aus
  • BANK SHOT: Bei diesem Wurf prallt der Ball vom Brett ab und landet im Korb.
  • SLAM DUNK/DUNK: Der Superstar unter den Wurftechniken. Hier springt der Spieler am Korb hoch und versenkt den Ball ein- oder beidhändig im Netz. Und nein, es ist selbst dem besten Basketballer nicht möglich, sich zigmal in 15 Metern Höhe um die eigene Achse zu drehen und dann einen genialen Dunk hinzulegen.
  • ALLEY-OOP: Wenn ein Spieler den Ball in der Nähe des Korbs hochwirft und der von einem Teamkameraden im Sprung aufgegriffen und im Korb versenkt wird, nennt man das Alley-oop – und das endet oft in einem Slam Dunk. Besonders einfallsreiche Basketballer – oder arrogante? – machen diese Bewegung im Alleingang, indem sie den Ball abspielen und selbst wieder auffangen
  • FADEAWAY: Sprungwurf, bei dem der Spieler nach hinten vom Korb wegspringt.
  • HOOK SHOT: Ein einhändiger Hakenwurf, bei dem der Werfer den Ball in einer Aufwärtsbewegung der Hand über seinen Kopf führt.

Von dpa/kro

zum Film „Der perfekte Wurf“ >

 

Tags: