Ronja hilft Kröten in Köln

Ronja hilft Kröten in Köln
Die Wanderung ist für Kröten nicht ungefährlich. Deswegen helfen Menschen ihnen. (Foto: dpa)

Die große Krötenwanderung hat begonnen. Viele Menschen helfen den Tieren dabei, heil ihr Ziel zu erreichen. Auch Ronja Quick. Hier verrät die 19-Jährige, wie das funktioniert:

„Viele Kröten wollen am Höhenfelder See laichen. Wenn sie aus dem Wald kommen, müssen sie den Höhenfelder Mauspfad überqueren – und dabei werden viele Tiere überfahren. Deswegen hat mein Opa, Rolf Wermelskirchen, dieses Jahr zusammen mit dem Naturschutzbund einen Krötenzaun gebaut. Der ist etwa 300 Meter lang und 15 Zentimeter hoch. Alle fünf Meter ist ein Eimer in den Boden eingelassen.

Kröten-Eimer tragen

Die Tiere werden in Eimern über die Straße gebracht. (Foto: dpa)

Das ist Ronja Quick. (Foto: privat)

Wenn die Kröten aus dem Wald kommen, laufen sie am Zaun entlang – und fallen in die Eimer. Jeden Morgen um sieben Uhr geht mein Opa dorthin, trägt die Eimer über die Straße und lässt die Tiere auf der anderen Straßenseite frei. Dabei habe ich schon oft geholfen. Und selbst für mich als Sammlerin ist es gefährlich, die Straße zu überqueren, so schnell fahren die Autos.

Es macht aber total Spaß, den Kröten zu helfen. Viele finden Kröten wabbelig und eklig, doch sie sind wichtig, weil sie viele Insekten fressen. Ich finde es schön zu sehen, wie viel Leben es im Wald gibt. Dieses Jahr haben wir mit dem Zaun schon mehr als 700 Tieren das Leben gerettet. Nächstes Jahr helfe ich auf jeden Fall wieder!“

Mehr  über die Aktion erfährst du auf der Seite des Naturschutzbundes.

Aufgezeichnet von Angela Sommersberg

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Warum wandern Kröten?