Das Musical „Im Land der Träume“ fällt aus

Das Musical „Im Land der Träume“ fällt aus
Szene aus dem Musical: Hummi, Arkas und Leon (v.l.) (Foto: Daniel Holtmeier)

Vielleicht kennst du Tom Lehel aus dem „Tanzalarm“. Oder von „Tabaluga tivi“. Der 45-Jährige ist ein Multi-Talent. Er hat ein Buch geschrieben und auch das Musical „Im Land der Träume“, das am 24., 25. und 26. Mai im Kölner Comedia Theater auf die Bühne kommen sollte. Nun allerdings müssen die Vorstellungen vorerst wegen Krankheit ausfallen.

Die Karten können an den Vorverkaufsstellen zurück gegeben werden, an denen sie gekauft wurden. Es wird Ersatztermine geben. Die Daten stehen jedoch noch nicht fest.

Bevor das Musical verschoben wurde, haben wir noch ein Interview mit Tom Lehel geführt. Hier verrät er, worum es in dem Muscial geht und wie er auf die Idee zu der Geschichte gekommen ist.

Wie bist du auf die Idee gekommen, das Musical „Land der Träume“ zu schreiben?

Die Geschichte ist spontan im Kinderzimmer entstanden. Eines Abends fragte mein damals fünfjähriger Sohn: „Papa, woher kommen eigentlich die Träume?“ Ich war ratlos, wusste keine Antwort darauf. Also habe ich mich hingesetzt und die Geschichte aufgeschrieben. Ich war plötzlich voll drin im Land der Träume. Ich habe es gesehen und gerochen.

Wie sieht es im Land der Träume denn aus?

Es wechselt ständig. Mal ist der Himmel blau, mal rot. Die Wiesen sind bunt. Alles ist immer in Bewegung, und auch der Geruch ändert sich immer wieder. Mal riecht es nach Erdbeeren, mal nach Schokolade. Die Blumen sehen so aus, wie man das möchte. Und alle haben ein Gesicht. Im Land der Träume ist alles möglich. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Es steht für alle Wünsche und Hoffnungen der Menschen.

Worum geht es in deinem Musical?

Durch einen kleinen Patzer des Traumwächters gerät der zwölfjährige Leon ins Land der Träume. Das ist ein wundervoller Ort, an dem alles möglich ist. Dort wächst ein Baum, an dem die Träumekissen aller Menschen zu Hause sind. Leons Träumekissen gerät in die Hände der bösen Fürstin Albamahra und ihres Sohnes Arkas. Sie versuchen nun, Leon Alpträume einzuflößen. Damit wollen sie die Macht des Tals der Finsternis stärken. Leon und seine Freunde wollen das verhindern.

Wie es hat deinem Sohn gefallen?

Als ich sie ihm später vorgelesen habe, war er begeistert. Und er hat verstanden, was ich damit sagen wollte.

Was willst du denn damit sagen?

„Land der Träume“ ist ein Aufruf an jeden: Leb deinen Traum! Lass dir nie sagen, dass du etwas nicht kannst und lass dich nicht aufhalten. Jeder Mensch sollte von klein auf selbstbewusst sein und an sich glauben.

Du spielst selbst im Musical mit. Was ist deine Rolle?

Ich spiele den Traumwächter Aron. Er ist wie ein erwachsenes Kind, denkt immer positiv. Er will alle in seiner Umgebung glücklich machen. So bin ich auch: Mein Traum war es schon als Kind, auf der Bühne zu stehen. Ich will die Menschen zum Lachen bringen. Das macht mir Spaß. Ich arbeite also daran, meinen Traum zu leben.

Es geht im Musical auch um Alpträume. Hast du Tipps, wie man damit umgeht?

Alpträume sind wichtig, um Dinge zu verarbeiten, die man sonst verdrängt. Sie kommen erst durch die schlechten Träume zum Vorschein. Wichtig ist es, darüber zu reden, zum Beispiel mit den Eltern. Auch über das, wovor man Angst hat. Angst ist wie ein großer Kuchen: Je mehr man verteilt, durch das Reden, umso kleiner wird der Kuchen.

Das Gespräch führte Kathy Stolzenbach

Karten für das Musical

Tom Lehel

Tom Lehel (Foto: Martin Glahn)

Tom Lehel (45) ist Fernsehmoderator, Musiker und Autor. Bekannt ist er durch „Tanzalarm“ (Kika) und „Tabaluga tivi“. Tom Lehel hat drei Kinder und lebt in Köln.
Das Musical „Land der Träume“ feiert am 24. Mai um 16 Uhr Köln-Premiere im Comedia-Theater (Vondelstraße 4–8, 50677 Köln). Weitere Termine: 25. und 26. Mai, jeweils 11 und 16 Uhr. Karten gibt’s ab 16,90 Euro bei Köln Ticket: 02 21/ 28 01
 

 

 

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