„Herr Beierlorzer, wie wird man Fußballprofi?“

„Herr Beierlorzer, wie wird man Fußballprofi?“
Kinderreporter Moritz hat nach der Pressekonferenz noch kurz mit Trainer Achim Beierlorzer gequatscht. (Foto: Matthias Heinekamp)

Seit meinem dritten Lebensjahr spiele ich mit Begeisterung Fußball. Und seitdem ich denken kann, bin ich leidenschaftlicher Fan des 1. FC Köln. Deshalb musste ich nicht eine Sekunde darüber nachdenken, ob ich die Einladung von Lars Werner, FC-Reporter des Kölner Stadt-Anzeigers, annehme, ihn zur Pressekonferenz des 1. FC Kölns kurz vor Bundesligastart zu begleiten.

Das ist eine Pressekonferenz

In einer Pressekonferenz bekommen Journalisten neue Informationen für ihre Leser, Hörer oder Zuschauer, indem sie die Profis, den Trainer und andere Verantwortliche interviewen. Die Antworten und häufig auch die Meinung der Journalisten dazu, findet ihr dann in den Artikeln und Beiträgen.

Vor der Pressekonferenz hatte Lars Werner mir erzählt, dass der neue Trainer, Achim Beierlorzer, bei der Pressekonferenz dabei sein würde. Ich sollte mir eine Frage überlegen. Also befragte ich meinen Freund Laurent, meine Schwester Lotta und meine Familie, was sie gerne von Achim Beierlorzer erfahren möchten – und bekomme eine Menge Fragen mit auf den Weg: „Wie viele Punkte möchten Sie mindestens in dieser Saison mit dem FC erreichen?“, „Wenn Sie sich einen Spieler aussuchen dürften, wen würden Sie verpflichten?“, „Haben Sie einen Glücksbringer oder feste Rituale vor jedem Spiel, die Ihnen und der Mannschaft Glück bringen sollen?“

Alle kennen sich

Mit diesen Fragen im Kopf, treffe ich Lars Werner im Geißbockheim, dem Vereinsheim des 1. FC Köln. Hier findet die Pressekonferenz zum Auftakt der Bundesligasaison statt. Und da der FC nun wieder in der 1. Bundesliga spielt, ist zu erwarten, dass die Journalisten eine Menge Fragen haben.

Foto: Heinekamp

Ungefähr 20 Journalisten sind gekommen. Jede Menge Kameras und Mikrofone stehen im Raum. Als es dann endlich losgeht, bin ich sehr aufgeregt. Die Pressesprecherin begrüßt uns und startet die „Fragerunde“, in der jeder Journalist seine Fragen stellen darf. Mir fällt direkt auf, dass die Moderatorin alle mit Namen kennt. Wahrscheinlich liegt das daran, dass sie sich alle regelmäßig bei FC-Presskonferenzen sehen. Mir ist nur Guido Ostrowski bekannt, weil ich ihn schon öfter als FC-Kommentator bei Radio Köln gehört habe.

 

 

Viele Fragen

Wie erwartet wollen die Journalisten eine Menge wissen. Achim Beierlorzer wird zum Beispiel gefragt, ob sein erstes Spiel in der Bundesliga etwas Besonderes für ihn sei. Er bejaht dies, meint aber, dass er trotzdem die Tage vor dem Spiel gut schlafen könne. Dann wird er noch gefragt, ob denn die beiden Neuzugänge Skhiri und Bornauw am Samstag schon spielen würden. Achim Beierlorzer antwortet, dies sei abhängig vom Leistungsstand und werde gemeinsam im Trainerstab entschieden.

Jetzt bin ich dran!

Foto: Heinekamp

Und dann darf ich eine Frage stellen… Aber welche soll ich auswählen? Spontan entscheide ich mich, Achim Beierlorzer etwas zu fragen, das sicher viele von euch interessiert: „Viele Kinder in meinem Alter möchten sehr gerne Fußballprofi werden. Welche drei Tipps würden Sie ihnen geben, damit ihr Traum in Erfüllung geht?“ Er antwortet, dass man erstens immer hart dafür kämpfen muss, zweitens selbst wenn es mal nicht so gut läuft, nie aufgeben und drittens immer mit Leidenschaft Fußball spielen soll. Gerne hätte ich ihn noch die Frage zu dem Glücksbringer gestellt, aber leider ist die Zeit schon um…
Jetzt wünsche ich dem FC viel Glück für diese Saison. Achim Beierlorzer ist genau wie der 1. FC Köln nicht nur spürbar anders, er ist auch spürbar nett! Da kann doch eigentlich nichts mehr schief gehen….

Von Kinderreporter Moritz