Prinz

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Prinz Thomas II. herrscht 2016 über den Karneval. (Foto: dpa)

Der Prinz ist der höchste Vertreter des Karnevals und fährt deshalb auf dem letzten und prunkvollsten Wagen des Rosenmontagszugs.

Begleitet wird er in Köln immer von Jungfrau und Bauer. Denn in Köln herrscht an Karneval das Dreigestirn oder die Tollitäten. In anderen Städten ist der Prinz alleine oder es gibt ein Prinzenpaar.

Ursprünglich wurde der Prinz einmal „Held Karneval“ genannt. Im Kölner Karneval gibt es ihn bereits seit 1823. Erst später wurde er zum „Prinz Karneval“ umgetauft. Er ist das wichtigste Symbol für kölschen Fastelovend.

Heute besucht er mit Jungfrau und Bauer mehr als 400 Veranstaltungen in rund einem Monat. Das sind lustige Sitzungen, aber auch Termine in Unternehmen, Krankenhäusern oder Altersheimen.

So sieht er aus

Sein Outfit sieht witzig aus – weil es sich schon lange nicht besonders verändert hat. In Köln sind seine Kleider immer rot und weiß gestreift, so wie die Farben der Stadt. Zu Sitzungen trägt er meist eine besondere Narrenkappe mit vier extralangen Fasanenfedern in gelb, grün, rot und natur. Der Düsseldorfer Prinz steckt sich sogar sieben lange Federn an den Jeckenhut. Da die Prinzen oft kurze Pluderhosen tragen, ziehen sie eine Strumpfhose an. Es ist eine spezielle Herrenstrumpfhose – mit einem Reißverschluss vorne.

Von dpa

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